Reißverschlußadapter Jacke/Hose

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Rudiratlos
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Reißverschlußadapter Jacke/Hose

#1

Beitrag von Rudiratlos » Do 23. Apr 2015, 11:28

Ich hätte da mal ein Problem für die Handarbeitsabeiteilung :D

Meine Tochter hat eine Lederhose von Louis und eine Lederjacke von HG. Beide haben lange Verbindungsreißverschlüsse, allerdings HG fein und Louis grob verzahnt.

Jetzt gibt es natürlich die Möglichkeit, einen halben grob verzahnten Reißverschluß in die Jacke (zusätzlich) einnähen zu lassen, wäre da nicht ein kleines weiteres Problem:

Der Reißverschluß an der Hose geht praktisch komplett herum, also quasi von Hosenstall zu Hosenstall, während der Reißverschluß bzw. die Befestigungsmöglichkeit in der Jacke auf beiden Seiten ca. 10cm kürzer ausfällt.

Hat sich da schon mal jemand von Euch mit beschäftigt?
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Klaus S
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#2

Beitrag von Klaus S » Do 23. Apr 2015, 11:53

Hey Frank,

nimm den der Hose als Referenz(länge) sonst sitzt die Jacke schief.
Geh am Besten in eine Schneiderei, erkläre das Problem, und lasse sie
das Gegenstück zur Hose einnähen. Ich hatte das Längenproblem auch
an Jacke/Hose (wenn auch gleicher Hersteller), weil 2 unterschiedliche Größen.
Kostenpunkt für das Anpassen wäre ca.30 € gewesen.


Viel Glück,
Klaus
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#3

Beitrag von Rudiratlos » Do 23. Apr 2015, 12:10

Ich bin bei uns zu Hause mehr für die Grobmotorik zuständig, stelle mir aber vor, dass bei der Lösung dann an der Jacke auf jeder Seite rund 10cm Reißverschluß unbefestigt "rumschlabbern" - oder bin ich da völlig auf dem Holzweg?
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#4

Beitrag von Klaus S » Do 23. Apr 2015, 12:17

Die Jacke hat vorne ja sowieso eine Überlappung.
Wichtig ist dass die Reißverschlüsse von Jacke und Hose gleich lang sind.
Der Reißverschluss der Jacke wird ja auch nicht unten am Bund angenäht,
sondern im Idealfall etwas höher (Richtung Taille). Alternativ die
Reißverschlüsse beide austauschen lassen, oder ... deiner Tochter
eine Hose von HG / Jacke von Louis sponsoren (dafür sind Väter doch da ;)

Klaus
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RE: Reißverschlußadapter Jacke/Hose

#5

Beitrag von Moppedtouri » Do 23. Apr 2015, 12:20

Schneiderei ist das richtige Stichwort. Um die wirst Du kaum umhin kommen - es sei denn Du traust Dir oder Deiner Frau zu, Leder selbst zu nähen.
Beide Teile (Jacke und Hose) zur Schneiderei bringen und zeigen. Die werden Dir schon sagen was machbar ist - einen neuen halben Reißverschluss in die Hose oder in die Jacke einzusetzen. Hängt mit der jeweiligen Lederdicke zusammen, den Nähten, der Überlappung und weiß-ich-nicht was sonst noch.
Jacke und Hose haben vermutlich keine Membrane!? Sonst wird es schwieriger . . .
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#6

Beitrag von Klaus S » Do 23. Apr 2015, 12:36

Frank,

die Reißverschlüsse meiner Jacken sind alle an einem
flexiblen Stretch-/ Stoffteil angenäht, während der
Reißverschluss an der Hose fest am Bund ist.
Guck es Dir mal an, und du siehst das es passt ;)

Klaus
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MarkusT
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RE: Reißverschlußadapter Jacke/Hose

#7

Beitrag von MarkusT » Do 23. Apr 2015, 12:36

Original von Moppedtouri
Schneiderei ist das richtige Stichwort. Um die wirst Du kaum umhin kommen - es sei denn Du traust Dir oder Deiner Frau zu, Leder selbst zu nähen.
Beide Teile (Jacke und Hose) zur Schneiderei bringen und zeigen. Die werden Dir schon sagen was machbar ist - einen neuen halben Reißverschluss in die Hose oder in die Jacke einzusetzen. Hängt mit der jeweiligen Lederdicke zusammen, den Nähten, der Überlappung und weiß-ich-nicht was sonst noch.
Jacke und Hose haben vermutlich keine Membrane!? Sonst wird es schwieriger . . .
Ich würde auch einen neuen RV einnähen, alles andere ist nicht von Dauer.

Der Gang zu einer Näherei wird das sinnvollste sein, eine normale Haushaltsnähmaschine ist mit dem Leder überfordert.

Im GSXR- Forum wird bei Lederreparaturen Tanja Klemm empfohlen, sie ist gelernte Bekleidungstechnikerin...

Wäre für mich vermutlich auch erste Wahl bei einer Louis Jacke etc., denn sie hat damit Erfahrung, und auch das richtige Equipment, wie Nähmaschine und entsprechende Nähfäden, nicht so wie manch ein ungelernter Schneider um die Ecke der das von Oma gelernt hat.
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#8

Beitrag von Rudiratlos » Do 23. Apr 2015, 13:04

Danke für Eure Beiträge, werde mal in den nächsten Tagen die Schneiderin unseres Vertrauens aufsuchen.

An der Hose ist der Reißverschluß übrigens direkt am Bund am Leder vernäht, in der Jacke gibt es einen festen Stofflappen, an dem der Reißverschluß angenäht ist. Da wird man wohl am ehesten was ändern können.

Nochmals Danke!
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#9

Beitrag von kallisebbel » Do 23. Apr 2015, 15:51

Also ich hab mal einen Verbindungsreissverschluss tauschen lassen als der defekt war.
Hat 24€ gekostet hier, und die arbeit ist Top.


MfG
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#10

Beitrag von Rudiratlos » Do 23. Apr 2015, 16:01

Mein Hauptproblem war bisher die unterschiedlichen Längen, für deren Ausgleich ich offengestanden keine Idee hatte.

Meine Mitarbeiterin hatte aber eine super Idee: zunächst den "Befestigungslappen" (ich habe keine Ahnung, wie das Ding richtig heißt) von der Schneiderin auf das richtige Längenmaß der Hose durch Annähen von festem und ggfls. elastischem Stoff verlängern und dann daran den (neuen) Verbindungsreißverschluß annähen lassen. Dann schlabbert auch nix rum...
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#11

Beitrag von Silberrücken » Do 23. Apr 2015, 22:54

falls pirmasens doch zu weit ist, :blind:
oder die kombi insgesamt "richtig" verarbeitet und passen soll,
gibt es im ruhrgebiet nur eine gute adresse,

die ist dann aber auch richtig super! :D

klick!

und wer glaubt die können nur in "fransen", ist selber schuld. :laugh:

die machen auch aus 2 verschiedenen kombi-teilen eine, und keiner sieht's, bestenfalls denken betrachter das wäre ne massanfertigung... :respekt:

frank, ich würde an deiner stelle mal samt tochter die 20 min B1 nach holzwickede rollen... 8)

:winken1: christian
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#12

Beitrag von kallisebbel » Fr 24. Apr 2015, 08:30

Ich finde eben nur wichtig dass der Schneider erfahrung mit Motorradbekleidung hat.

MfG
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#13

Beitrag von Silberrücken » Fr 24. Apr 2015, 10:08

carsten, haste dir den link mal richtig angesehen? :blind:

die sind über deutschlands grenzen dafür bekannt, hochwertige massanfertigungen -in erster linie für chopperfahrer- zu machen, aber auch für nicht-konfektionsgrößen und rennkombis. die wissen schon was se tun. :D

und das seit jahrzehnten.

(in beckum gäbe es auch eine adresse, aber nur für hauseigene klamotten (modeka))

kann dir reihenweise leute vorstellen, die bei joy aus 2 ziemlich schlecht sitzenden kombiteilen eine haben draus machen lassen, und hinterher dachten alle das wäre ne massanfertigung.

und bei joy is es völlig egal, ob du mit HG-billigkombi oder dainese ankommst...

und wenn dein textil auch nicht gut genug sitzt, kannste da ruhig mal anfragen, kannste nur bei gewinnen... 8)

aber ich habe gehört, der TE is schon gut versorgt...

:winken1:
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#14

Beitrag von Rudiratlos » Fr 24. Apr 2015, 10:10

Original von Silberrücken
aber ich habe gehört, der TE is schon gut versorgt...

:winken1:
Stimmt :top2:
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#15

Beitrag von kallisebbel » Fr 24. Apr 2015, 12:29

Original von Silberrücken
carsten, haste dir den link mal richtig angesehen?
Klar hab ich mir den Link angesehen, hab ja auch nichts dagegen gesagt.
Ich hab nur gesagt ich würde nicht zu irgendnem Schneider gehen. Gute Adressen für Lederkombis gibts ja noch en paar mehr. Das ist mir schon klar. Ich will auch keinen irgendwie nötigen dahin zu gehen, ich hab da nix von.

MfG
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#16

Beitrag von Willi » Sa 9. Mai 2015, 12:53

Hallo Ihr lieben,

:winken2: :winken2: :winken2:

ich habe eine Büse Lederjacke und eine Louis Lederhose. Klar, Büse passte ja nur an Büse.

;( ;( ;(

An der Louis Lederhose war der Reisverschluss komplett dran, also mit der Gegenseite.

Die Änderungsschneiderin des Vertrauens - das können wirklich alle - hat dann Büse abgemacht und das Louis Gegenstück dran gemacht. Das steht jetzt halt am Ende links und rechts jeweils ca. 5 cm über, was gar nicht stört. Die Stabilität auf eben fast voller Länge ist gegeben.

:top2: :top2: :top2:

Also nur Mut, alles wird gut.

:D :D :D

Es grüßt ganz herzlich aus dem Rhein-Erft-Kreis der
0
:cool: Willi (2146)

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#17

Beitrag von MarkusT » Sa 9. Mai 2015, 13:27

Original von Willi
Hallo Ihr lieben,

:winken2: :winken2: :winken2:

ich habe eine Büse Lederjacke und eine Louis Lederhose. Klar, Büse passte ja nur an Büse.

;( ;( ;(

An der Louis Lederhose war der Reisverschluss komplett dran, also mit der Gegenseite.

Die Änderungsschneiderin des Vertrauens - das können wirklich alle - hat dann Büse abgemacht und das Louis Gegenstück dran gemacht. Das steht jetzt halt am Ende links und rechts jeweils ca. 5 cm über, was gar nicht stört. Die Stabilität auf eben fast voller Länge ist gegeben.

:top2: :top2: :top2:

Also nur Mut, alles wird gut.

:D :D :D

Es grüßt ganz herzlich aus dem Rhein-Erft-Kreis der
Hallo Willi,

Dass sehe ich anders. Es kommt zwar immer auf die Jacke an, aber grundsätzlich sollte mit hochfestem Nähgarn gearbeitet werden. Das hat nicht jeder. Dazu kommt das der RV im Leder befestigt werden sollte damit Die verbindung im Fall eines Sturzes auch hält. Sonst ist das ganze ja für eure Katz. Klar mit entsprechender Sorgfalt und Ausstattung bekommt das jede(r) Änderungsschneider(in) hin, aber weißt du was die für Erfahrung und Ausstattung die haben? Ehrlich gesagt, aus den Stehgreif wusste ich nicht mit was für Nähgarn man da arbeiten müsste und grundsätzlich hab ich von so Sachen mehr Ahnung wie von Mopeds...
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#18

Beitrag von Rudiratlos » Mo 11. Mai 2015, 13:44

Nur als Zwischeninfo: an der HG Jacke ist der Reißverschluß nicht am Leder, sondern an einem elastischen, rel. festen Stoffstreifen, der widerum mit dem Futter vernäht ist, angenäht. Es müßte also nicht von einem Lederprofi genäht werden. Diese Konstruktion findet sich m.E. an sehr vielen Jacken...
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#19

Beitrag von MarkusT » Mo 11. Mai 2015, 23:05

Original von Rudiratlos
Nur als Zwischeninfo: an der HG Jacke ist der Reißverschluß nicht am Leder, sondern an einem elastischen, rel. festen Stoffstreifen, der widerum mit dem Futter vernäht ist, angenäht. Es müßte also nicht von einem Lederprofi genäht werden. Diese Konstruktion findet sich m.E. an sehr vielen Jacken...
Dann ist er RV nur dazu da, das es nicht reinzieht. Klar viel Kraft nimmt er eh nicht auf, aber eine schlechte Naht halt noch weniger... Bei meiner Kombi ist er am Leder dran wo er hingehört...
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Beitrag von Rudiratlos » Di 12. Mai 2015, 15:54

Original von MarkusT
Dann ist er RV nur dazu da, das es nicht reinzieht. Klar viel Kraft nimmt er eh nicht auf, aber eine schlechte Naht halt noch weniger... Bei meiner Kombi ist er am Leder dran wo er hingehört...
Das Problem ist bekannt, bei meiner Kombi von Alne ist auch alles mit dem Leder vernäht. Bei Einzeljacken ist es aber nach meiner Erfahrung fast die Regel, dass nicht mit dem Leder vernäht ist - warum auch immer...
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#21

Beitrag von MarkusT » Di 12. Mai 2015, 18:54

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Original von MarkusT
Dann ist er RV nur dazu da, das es nicht reinzieht. Klar viel Kraft nimmt er eh nicht auf, aber eine schlechte Naht halt noch weniger... Bei meiner Kombi ist er am Leder dran wo er hingehört...
Das Problem ist bekannt, bei meiner Kombi von Alne ist auch alles mit dem Leder vernäht. Bei Einzeljacken ist es aber nach meiner Erfahrung fast die Regel, dass nicht mit dem Leder vernäht ist - warum auch immer...

Ein Grund mehr so Chinaböller im Laden liegen zu lassen und Qualität zukaufen. Wenn man bedenkt, das der größte Teil der Herstellungskosten einer Alnekombi vermutlich in der Arbeitszeit liegen, dann sind die Chinateile sowieso völlig überteuert. Wenn ich dann sehe wie mein Alnejacke nach fast 20Jahren ausschaut, dann war der damalige Preis verdammt günstig.
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