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VFR 800 FI RC46/1 Bj 1998-2001
VFR 800 FI RC46/2 Bj 2002-2013 (mit/ohne ABS)
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Botanix
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Beitrag von Botanix » 18.12.2018, 18:18

Hallo,

bevor ich hier einfach reinspringe eine kleine Vorstellung: Ich komme aus der Eifel, Nähe Bitburg. Schöne Strecken liegen da naturgemäß direkt vor der Haustür.
Motorisierte Zweiräder bewege ich mit Begeisterung seit meiner Mofa-zeit. Von da bis heute hatte es hauptsächlich Honda-Modelle wie CX 500, VT 500, NTV, CB
400/900, CBF 1000 aber auch eine 650er GS und eine K100 waren mal dabei. "Hauptberuflich" fahre ich eine FJR 1300, sie ist optimal, um zu zweit unterwegs zu sein.
Daneben probiere ich immer gerne mal was anderes als Zweitmotorrad, auch um herauszufinden, was nach der FJR kommen könnte. Denn die wird mir in ein paar Jahren zu
schwer sein, mit 54 bin ich zwar noch nicht steinalt, aber eben auch nicht mehr so ganz jung und elastisch. Letztes Jahr hatte ich eine Sevenfifty aufgemöbelt, aber
der Reihenvierer war mir auf die Dauer zu träge.
Zur Sache: Meine VFR ist eine RC46/1 aus 2001 mit 26000km. Ein bisschen Wartung wird sie brauchen. Die Reifen sind beispielsweise aus 2008 und sie ist in den letzten
Jahren immer nur ein paar hundert km bewegt worden. Ventile sind einzustellen und alle Flüssigkeiten zu wechseln. Ich habe sie gesten erst abgeholt und heute eine
kleine Runde gedreht. Die Straßen sind nach dem Schnee salzfrei also habe ich es vorsichtig riskiert bei 6 Grad. Wow-was für ein Motorrad, was für ein Motor!
Wie muß das erst im Sommer mit neuen Pellen bei Sonnenschein sein? Ich bin sehr gespannt. Aber erstmal bekommt sie Pflege und dafür werde ich vielleicht den
ein oder anderen Tip von Euch brauchen. Ein Reparaturhandbuch ist schon mal geordert...

Gruß
Norbert

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Autobahnracer
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Beitrag von Autobahnracer » 18.12.2018, 19:12

Herzlichen Glückwunsch zum neuen Moped und Willkommen bei den V4 verrückten. :klatsch: :happy: :top2: :top2:
Live is what happens to you while you`re busy Making other plans.


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MacJoerg
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Beitrag von MacJoerg » 18.12.2018, 19:22

Wenn Du die Ventile einstellen willst wünsche ich Dir dass das besser geht als bei der 36er. :D
Ansonsten.... viel Spass hier und mit der (zugegebenermaßen sehr schönen) VFR.
Gruß, Jörg

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marc109
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Beitrag von marc109 » 18.12.2018, 19:25

Herzlich Willkommen!

Wohnst ja gleich um die Ecke. Viel Spaß mit dem guten Stück!

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Beitrag von MS_MagnaR43 » 19.12.2018, 06:35

Hallo Norbert,

ja herzlichen Willkommen hier, mit Grüßen aus Münster.

Bist Du schon mal eine Pan St1300 gefahren, da du ja die FJR 1300 fährst solltest Du das mal ausprobieren.
Gruß Hubert VFR-OC Mitglied, immer in Richtung Sonne unterwegs !
Mehr als die Vergangenheit interessiert mich die Zukunft, denn in ihr gedenke ich zu leben, von Albert Einstein !

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Beitrag von Botanix » 19.12.2018, 14:30

Danke für die Willkommensgrüße!
@ MS Magna:Warum soll ich eine Pan probieren? Was kann sie besser als die FJR?
Bis jetzt bin ich mit der FJR sehr zufrieden, 90000 störungsfreie Kilometer :-)
Was mich persönlich am Anfang gestört hat, war der jaulende Kardantrieb, hab
mich aber dran gewöhnt. Außerdam sagt mir die FJR optisch besser zu.
Vielleicht bringt Honda ja nochmal einen schönen Sporttourer unter der Wing,
so als Ersatz für alle XX , Pan oder auch CBF Fahrer.

Gruß
Norbert

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schneekönig
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Beitrag von schneekönig » 19.12.2018, 16:21

Hallo Norbert,

auch meinerseits herzlich willkommen und Gratulation zum Motorrad.
Die Maschine schaut ja wirklich sehr gut aus. Trotzdem sollte man das Alter nicht ignorieren. Es gibt also in jedem Fall einiges zu schrauben / zu überprüfen / zu erneuern. Das gehst Du ja bereits an. Sehr gut.
Falls dabei Hilfe oder Rat nötig sein sollten: Du weißt ja, wo du uns V4-Verrückte findest. ;)

Viel Spass und schöne Feiertage!
Markus
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Beitrag von NK - 24 » 19.12.2018, 19:47

Hallo Botanix,
Botanix hat geschrieben:  
19.12.2018, 14:30
...
Vielleicht bringt Honda ja nochmal einen schönen Sporttourer unter der Wing,
so als Ersatz für alle XX , Pan oder auch CBF Fahrer. ...
so ein Motorrad gibt es schon von Honda.
Nennt sich VFR und kann wahlweise als RC 36 oder RC 46 erworben werden.

Kann vorallem dann ihre Stärken ausspielen, wenn man oft zu zweit unterwegs
ist. Durch das spielerische Handling und die optimale Gewichtsverteilung - vor allem
beim weiter nach vorne gerückte Motor der RC 46 - ist das Motorrad auch nahe am
Gewichtslimit einfach und zielgenau zu bewegen.

Ich vermute aber, dass Du dich erst einmal auf die VFR einschießen musst. Dem geringen
Hubraum geschuldet hat Honda links unten einen klienen Hebel angebaut. Nennt sich
Schalthebel und möchte öfters benutzt werden, vor allem wenn es etwas schneller ums Eck
gehen soll.

Man sollte sich auch daran gewöhnen, dass man vermeindlich schneller Fahrer doch meist
auf der Bremse einholt. Das geringere Gewicht der VFR und Ihr Fahrwerk verlegen Brems-
und Einlenkpunkt viel weiter auf die Kurve zu als gedacht.

Deshalb knacke man FJRs-Fahrer die alleine bergauf unterwegs sind beim rausbeschleunigen
auf kurzen Geraden. Bis die das Gas aufziehen können ist die VFR schon unter Druck und
sie bremst auch einiges später an. Ist man dann erst mal vorne, ist man nicht mehr einholbar,
weil man eine engere Linie in die nächste Kurve fahren kann.

Viel Spass mit Deinen roten Renner.

NK 24

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Beitrag von Botanix » 19.12.2018, 20:58

Danke.
-Neue Reifen sind schon mal bestellt.
-Ventile werde ich wohl in der Werkstatt einstellen lassen, ebenso Bremsflüssigkeitswechsel.
-Ich überlege noch, ob neue Bremsleitungen unbedingt nötig sind? vermutlich gehen da die Meinungen auseinander.
-Kettensatz mache ich auch neu
-Kühlflüssigkeit, sollte man machen?
-Gabelöl erneuern , ja
-Motoröl, Filter Luftfilter, ja
-Batterie ist neu
Das sind so die Positionen, die mir auf Anhieb einfallen....

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Beitrag von Arni51 » 20.12.2018, 08:09

Hallo Norbert,
Willkommen im Forum und Allzeit gute Fahrt und viel Freude mit Deiner VFR :winken1:
Wohnst ja nicht weit weg von mir. Wenn Du Interesse hast, können wir ja mal eine gemeinsame Runde drehen.
Eifelgrüße
Arnold

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Beitrag von schneekönig » 20.12.2018, 11:08

Botanix hat geschrieben:  
19.12.2018, 20:58
Danke.
-Neue Reifen sind schon mal bestellt.
-Ventile werde ich wohl in der Werkstatt einstellen lassen, ebenso Bremsflüssigkeitswechsel.
-Ich überlege noch, ob neue Bremsleitungen unbedingt nötig sind? vermutlich gehen da die Meinungen auseinander.
-Kettensatz mache ich auch neu
-Kühlflüssigkeit, sollte man machen?
-Gabelöl erneuern , ja
-Motoröl, Filter Luftfilter, ja
-Batterie ist neu
Das sind so die Positionen, die mir auf Anhieb einfallen....
Für die Reifen müssen logischerweise die Räder ausgebaut werden. Da du ohnehin die Bremsen warten lassen möchtest (Sättel säubern, überprüfen, ev. neue Beläge, neue Bremsflüssigkeit) und auch ev. ein neuer Kettensatz her soll, müssten/sollten die Räder nach Bedarf ebenfalls raus. Hinzu kommt noch, dass du über die Gabel nachdenkst.

Ich würde das koordinieren: 1. Räder raus, 2. Bremsen renovieren, 3. Kettensatz erneuern, 4. Räder mit neuen Reifen wieder rein.

Auf jeden Fall würde ich für die vorderen Bremssättel und den hinteren Sattel neue, originale Befestigungsschrauben kaufen. Das ist nicht zwingend nötig (allerdings gibts da unterschiedliche Meinungen). Aber da du die Vorgeschichte der Bremssattelschrauben nicht kennst, kann eine Erneuerung nicht schaden. Die kann man wiederverwenden, wenn man sie ordentlich sauber macht und wieder mit Loctite mittelfest verbaut. Trotzdem würde ich für den Anfang auf neue Schrauben setzen.

Die Gabel würde ich erst einmal sein lassen. Gewöhn dich erst mal an die VFR mit neuen Reifen. In einer Saison merkst du dann schnell, ob dir die Gabel zu weich ist oder eventuell unterdämpft. Klar, dann fängt man nochmal an, aber dann weißt du wenigstens, in welche Richtung du bei der Gabelabstimmung gehen musst.

Kühlflüssigkeit würde ich vorerst auch nicht machen. In 2019 mal beobachten, ob es irgendwo ein Leck gibt. Dann schauen, ob die Kühlflüssigkeit im Behälter klar oder verschmutzt ist. Wechseln kann man, schadet nicht, ist aber bei der Laufleistung eine unnötige Baustelle. Heb's dir für den nächsten Winter auf...

Motoröl, Filter: Als Motoröl empfehle ich dir Motul 7100 10W40 (vollsynthetisch), kannst auch 20W50 nehmen (fahre ich derzeit). Damit geht auch das Getriebe gut zu schalten. Als Ölfilter würde ich nur Mahle nehmen (Mahle OC 575). Und pass' mir mit der Ölablass-Schraube auf. Nicht, dass wir in Kürze einen neuen "Gewinde-Fred" haben...
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Beitrag von NK - 24 » 22.12.2018, 14:03

Hallo Botanix,
Botanix hat geschrieben:  
19.12.2018, 20:58
...
-Ich überlege noch, ob neue Bremsleitungen unbedingt nötig sind? vermutlich gehen da die Meinungen auseinander.
....
würde ich auf jeden Fall machen. Nach mehr als 15 Jahren sind die Leitungen platt. Neue Stahlflex und das Motorrad
bremst nochmal so gut.

Und ich würde vom Fachmann auch mal das Lenkkopflager prüfen lassen. Man gewöhnt sich viel zu schnell an ein verschlissenens
Lager und bemerkt das nicht mal, dass das Teil faze ist. Wenn Du eh in der Werkstatt bist, sollen die Leute mal drüberschauen.

Fährst du oft zu zweit? Wenn Du Kette und Zahnräder / - ritzel wechselst dann auf jeden Fall darüber nachdenken, die Übersetzung
um 1 Zahn zu verringern. Das Motorrad zieht dann deutlich besser an.

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Beitrag von AlteMöhre » 28.01.2019, 10:21

NK - 24 hat geschrieben:  
22.12.2018, 14:03
Hallo Botanix,
Botanix hat geschrieben:  
19.12.2018, 20:58
...
-Ich überlege noch, ob neue Bremsleitungen unbedingt nötig sind? vermutlich gehen da die Meinungen auseinander.
....
würde ich auf jeden Fall machen. Nach mehr als 15 Jahren sind die Leitungen platt. Neue Stahlflex und das Motorrad
bremst nochmal so gut.



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Gudd, dass ManfredK sich hier mittlerweile so rar macht, er hatte zu dem Thema (fachlich fundiert) gegenteilige Aussagen gemacht. Aber schicker isses halt schon, und für die Nerven, Optik und Ego. :roll: Meine Moppeds hatten auch alle Stahlflex, wenn sie mal älter als 10 Jahre waren :lol:

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Beitrag von schneekönig » 28.01.2019, 14:18

Solange die Leitungen nicht von Außen beschädigt wurden, gehen die normal nicht kaputt.
Aber:
1. sehen sie bescheiden aus.
2. Man kann sie pumpen spüren, besonders im Sommer (z.B. Sonneneinstrahlung) bzw. bei heißgefahrener Bremse. Es ist nicht viel. Aber wenn man die Hand um den Bremsschlauch am Lenker legt und die Bremse zieht, spürt man das Pumpen im Schlauch. Haste bei Stahlflex nicht.

Die Sache ist die, dass ich das Gefühl habe, dass dieses Zipfelchen Unterschied auch einen Unterschied in der fühlbaren Präzision der Bremse macht. Die VFR bremst mit Stahlflex NICHT stärker oder giftiger. Die orig. Gummischläuche sind immer ausreichend für eine sichere Bremse. Aber das Gefühl für den Druckpunkt und leichte Variation mit zwei Fingern (gebe zu, bin 2-Finger-Bremser) sind bei Stahlflex spürbar besser. Das Gefühl für die Kontrolle steigt.
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Beitrag von Botanix » 28.01.2019, 17:31

Hallo,

die VFR steht mittlerweile gestrippt im Schuppen. Es ist schon Arbeit, bis man sich an die Ventile vorgearbeitet hat.
Deshalb habe ich mich jetzt ans Ventileinstellen selber dran gemacht. Die hintere Zylinderbank ist durch, keine neuen Shims notwendig.
Zusammenbauen und dann in die Werkstatt, damit der es wieder auseinanderbaut wäre nicht sinnvoll gewesen.
Und weil man jetzt so gut an alles dran kommt, gibt es auch einen Satz Stahlflex :-)
Ein Werkstatthandbuch beschreibt die Entlüftungs/ bezw. Befüllungsschritte ganz gut.
Eine elektrische Vakuumpumpe und ein bisschen Zubehör stehen auch schon parat,
ebenso neue Bremsbeläge, neue Reifen, ein Kettensatz und ein Rentnersegel.....
Jetzt muß ich mich nur mal einen ganzen (oder mehr) Tag im Schuppen einschließen und das in aller Ruhe angehen,
dauernd kommt was dazwischen....

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Beitrag von Michael Falter » 29.01.2019, 09:11

Hallo,

zum Thema Stahlflex : Plane da mal nen Tag für ein. Alleine bis alle Leitungen raus und die neuen drin sind ist einige Arbeit !!
Aufpassen bei vorderen linken Bremssattel. Dort muß die Freigänigkeit des Sekundär-Bremszylinders für das CBS Bremssystem gewährt sein, sonst bremst der hintere Mittlere etwas.

Auch das Entlüften ist nicht so ganz einfach. Mußt meistens mehrfach entlüften.

Zu empfehlen für solche Sachen sind auch Schnellentlüfterventile. Aber aufpassen , die Stahlbus passen nicht an allen Positionen an den Sätteln, die Speed-Bleeder sind da manchmal besser weil kürzer.
Damit entlüftet es sich etwas leichter !!!

Gruß
Michael

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Beitrag von schneekönig » 29.01.2019, 13:44

Hallo,

ja, den Tipps von Michael kann ich mich aus eigener Erfahrung (Stahlflex-Umbau selbst gemacht) anschließen.
Stahlbus-Ventil geht überall, außer rechts vorne oben. Da würde das Ventil die Bremssattel-Halteschraube verdecken. Hier habe ich Speedbleeder genommen.
Die Entlüfterschraube auf dem PCV kann man auch durch eine Stahlbus-Hohlschraube mit Entlüfterventil ersetzen. Dort hat das origi. Ventil einen anderen Gewindedurchmesser als an den Sätteln und ein separates, aber passendes Stahlbus-Ventil wäre im Ergebnis zu hoch.
Warum ich mich für die Stahlbus ausspreche? Hier werden das Gewinde und der Dichtsitz im Sattel (Aluminium, immer die schwachste Stelle) am besten geschont. Außerdem ist das Gewinde dadurch immer luft- und flüssigkeitsdicht abgeschlossen. An der eigentl. Entlüfterschraube sind Dichtringe.
Die Speedbleeder funktionieren auch sehr gut. Allerdings hat man da das Problem mit einem eventuell durchlässigen Gewinde im gelockerten Zustand (Luft kann mit angesaugt werden) und man strapaziert beim Entlüften Gewinde und Dichtsitz im Sattel, wenn auch weniger als bei den origi. Ventilen.

Ach so, noch was:
Ich hoffe, dein elektr. Entlüfter ist stark genug. Es braucht schon ordentlich Bumms, um die Flüssigkeit z.B. durch das PCV oder das Delay-Valve zu saugen, bei originalen Entlüfter-Ventilen. Handentlüfter-Pumpen schaffen das sowieso nicht (selbst ausprobiert). Meist zieht es dann sogar die dünnen Klarsicht-Schläuchle zusammen. Ein mir bekannter Motorradmechaniker sagt dazu, dass das bei der VFR800 eigentlich nur mit einem Kompressorgerät geht.
Bei Verwendung von Stahlbus-Ventil oder Speedbleeder kann man die Unterdruckentlüftung allerdings sowieso vergessen.
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Beitrag von Botanix » 29.01.2019, 19:35

Danke für die Tips, ich sauge jede Zeile auf :top2:

und bin sehr gespannt, ob ich das hinkriege :think:

Stahflexeinbau habe ich schon mal gemacht, aber nicht bei einem CBS System.

Die Idee mit der Unterdruckpumpe habe ich aus ZAMs Channel, sehenswerte Schraubervideos.

Auf jeden Fall werde ich hier Meldung machen....


Gruß
Norbert

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Beitrag von Michael Falter » 30.01.2019, 06:58

Hallo,

zum Entlüften folgendes : Wenn wann das komplett leere System füllen will, einfach mit einer normalen, auch handbetätigten Unterdruckpumpe mit den originalen Entlüftern die Flüssigkeit in die Leitungen bringen.
Das funzt, wenn nach Handbuch vorgegangen, auch recht gut. Danach hab ich die originalen Entlüfter raus und mit den Speedbleedern weiter entlüftet.

So klappt das ganz gut, man muß aber definitiv mehrmals entlüften

Das mit den Stahlbus am Bremssattel kann ich auch bestätigen, ich glaube am hinteren Bremssattel gehts auch nicht, da die Entlüfter zur Schwinge nach oben liegen.
Stahlbus für das PCV Ventil hat Gerhard Thurn, das passt einwandfrei.

Gruß
Michael

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Beitrag von schneekönig » 30.01.2019, 10:09

Am hinteren Bremssattel geht das schon - gerade so - mit den Stahlbus-Ventilen. Kann bei Gelegenheit mal ein Foto davon machen. Allerdings ist dann kaum noch Platz zur Schwinge, so dass man keinen handelsüblichen Schlauch aufstecken kann. Aber 1. gibt es abgewickelte Anschlussstücke (liegen meist so einem Handentlüfter bei) und 2. empfiehlt das WHB ohnehin, den Sattel abzubauen und umgedreht wieder auf die Scheibe zu stecken.
Da man sich bei den Stahlbus-Ventilen aber das ständige Auf- und Zudrehen sparen kann, habe ich beim turnusmäßigen Flüssigkeitswechsel den Sattel auch schon angebaut gelassen. Vorausgesetzt, dass Hinterrad ist raus, ist das Aufstecken des Schlauches und das Aufdrehen des Ventiles etwas mühsam, aber dank der abgewickelte Anschlussstücke und der Rückflusssicherung im Ventil geht es auch ohne Abbau des Sattels.
Für die Neuverlegung von Stahlflex muss der Sattel aber sowieso ab. Empfiehlt sich ohnehin - wenn das System schon mal leer ist - die Sättel abzubauen, gründlich zu reinigen und neue Beläge einzubauen. So bequem kommste nie wieder an die Bremssättel.
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Beitrag von Botanix » 01.02.2019, 09:44

Hallo,

so, die vorderen Leitungen sind schon mal montiert.
Ein Problem konnte ich allerdings nicht lösen:

Die kleinen Alublöcke, die den Übergang von Stahlflex auf starre Leitung (zur PCV) herstellen, sind von der Aufnahme her nicht identisch mit dem Original.
Das hat zur Folge, dass ich die starre Leitung nicht dicht verschrauben kann, weil sie unten zu weit reingeht, siehe Fotos.

Kennt vielleicht einer das Problem und weiß evtl. Abhilfe?

Schriftliche Anfrage bei Motacc blieb bisher unbeantwortet.

Gruß Norbert


Bild HONDA
BildMOTACC

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Beitrag von schneekönig » 01.02.2019, 11:36

Hallo,

ja, dazu gibt es spezielle Linsendichtungen, die man in die Alublöcke reinlegen muss. Bei meinem Fabian Spiegler - Satz waren die nötigen Linsendichtungen dabei. Die sind auf beiden Seiten konvex und bilden das Gegenstück zu Leitung auf der einen Seite und Block auf der anderen Seite. Kann man aber auch nachkaufen. Du müsstest nur den Außendurchmesser ermitteln. Suche mal im Netz pauschal nach "linsendichtung bremsleitung". Da bekommst du Bilder und hast dann eine Vorstellung davon, was du brauchst.

Grüße, Markus

Automatisch dem Beitrag hinzugefügt nach 6 Minuten 24 Sekunden.

Ach so, hier noch mal 2 Bilder vom hinteren Bremssattel bzw. den Stahlbus-Ventilen darin:

Seitlich:
bremse_hinten_VFR_1.jpg
Von vorn:
bremse_hinten_VFR_2.jpg
Grüße, Markus
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Beitrag von Botanix » 03.02.2019, 14:30

Hallo,

genau wie du schreibst gehören da Zwischenstücke "Linsen" rein, Motacc nennt sie "Oliven".
Motacc hat am Freitag noch geantwortet.
Da meine Leitungen gebraucht erworben wurden fehlen die Teile.
Danke für die Bilder.
Vorne habe ich die Sättel schon gereinigt und die Kolben vorm zurückdrücken penibel gereinigt.
Hinten gehts die nächtsen Tage weiter.

Ihr schreibt, dass Stahlbus/ Bleeder für die Erstbefüllung mit Unterdruck nichts bringt/nicht geht?
Geht das denn nicht mit den um 2 Umdrehungen geöffneten Stahlbussen?
Jedenfalls ist es auf der Stahlbus Seite so beschrieben.

Gruß
Norbert

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Neuvorstellung

Beitrag von schneekönig » 03.02.2019, 22:13

Hi,

ja, solange du "nur" die Luft aus den Leitungen ziehst, geht das schon. Sobald aber hauptsächlich Flüssigkeit kommt, scheint es, als zieht die Flüssigkeit die Kugel wieder dicht. Zuminest war mit meinem Handpumpgerät ab diesem Punkt Schluss. Kann sein, dass es mit einem stärkeren Unterdruckentlüfter besser geht. Aber das weiß ich nicht.
Durch die Stahlbus/ Bleeder - Ventile kann man aber einen langen Schlauch vom Ventil nach oben in den Vorratsbehälter legen und dann lustig im Kreis pumpen, solange, bis keine Bläschen mehr kommen. Du wirst staunen, wie lange das dauern kann. Bei Stahlflex-Erstbefüllung ist das Vorgehen aber ratsam, weil sich in den neuen Leitungen winzig kleine Bläschen an den Wänden halten. Gerade der lange Weg von Pedal zum vorderen Sattel und von dort nach hinten sind da problematisch.

Viel Erfolg!
Grüße, Markus
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Neuvorstellung

Beitrag von Botanix » 07.02.2019, 16:33

Hallo,

so, nach einiger Rödelei sind die Stahlflex montiert und befüllt.
Motacc hat die zwei Linsen sogar kostenlos geschickt, klasse Service.
Die elektrische Unterdruckpumpe hat mir am Anfang den Vorratsbehälter schneller leergesaugt, als ich
nachschütten konnte. Aber man ist ja lernfähig. Immer nur kurz einschalten, dann gehts.
Da die Räder noch nicht eingebaut sind, habe ich provisorisch alte Bremsscheiben in die Sättel geklemmt.
Nach einiger Frickelei habe ich tatsächlich an beiden Bremsen einen sauberen Druckpunkt.

Was noch unklar ist: Ich habe Original-Honda Beläge verbaut. An der Hinterseite der Beläge sind Lochbleche
und eine Kunsstoffunterlage angefügt. Die bekam ich hinten nicht unter. Der Sattel geht nicht weit genug auf.
Das habe ich vor der Befüllungsaktion festgestellt. Kann also nicht vom linken vorderen Sattel her kommen.

Nochmal danke für Euren Support :-)
Erstmal steht jetzt Wohnzimmerrenovierung an, dann gehts weiter.
Wie es wirklich bremst, wird wohl nur eine Probefahrt zeigen.

Gruß
Norbert