Druckregelventil für Benzindruck

VFR 800 FI RC46/1 Bj 1998-2001
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Mnemonic
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Druckregelventil für Benzindruck

Beitrag von Mnemonic »

Tach Gemeinde,

hat von euch schon mal jemand was zu dem Thema gehabt und kann mir bisschen was erzählen ? Was sind die Symptome und wie wirkt sich das ganze aus wenn was defekt ist ?

Grüße aus der Kurpfalz,

Christian
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schneekönig
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Beitrag von schneekönig »

Hi,

der Benzindruckregler sitzt an der Einspritzbrücke und wird per Unterdruckschlauch angesteuert. Sicherlich kann/könnte man ihn abbauen. Allerdings habe ich in meinem WHB nichts direkt darüber gefunden.

Man kann den Benzinfluss, die Förderleistung der Pumpe und den Benzindruck separat prüfen (siehe WHB), aber den Regler selbst kann man wohl nur im Ausschlussverfahren testen.

Er hat die Ersatzteilnummer 16740MBG003 und bei ZSF den stolzen Preis von 178,- ohne Versand.

Der Druckregler ist im Prinzip ein Ventil, dass den Druck begrenzt, also Druck, den die Benzinpumpe konstant aufbaut, entweder abriegelt oder durchlässt. Für gewöhnlich äußert sich mangelnder B.-Druck in unrundem Lauf, schlechter Gasannahme und schlechtem Hochdrehen (auch Leistungsverlußt). Diese Symptome sind aber so allgemein, dass bei ihrem Auftreten nicht nur auf den Druckregler geschlossen werden kann. Hier muss alles, von den Sensoren über die Benzinversorgung bis hin zu den Einspritzventilen geprüft werden, um was Belastbares sagen zu können.

Grüße
Markus
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Mnemonic
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Beitrag von Mnemonic »

Hi,

habe meine Dicke nachdem ich mit meinem Latein am Ende war nun zum Händler gestellt. Fehlerbilder: Sporadisch drehte der Anlasser nicht und die Spannung brach zusammen, von heute auf morgen. Nach kurzem hin und herschieben mit eingelegtem 2. Gang ging es dann wieder. Im Auspuff hatte ich Geräusche die einem Fehlzünden ähnelten, anfänglich aber ohne Leistungsverlust etc. Auf dem Weg zum Händler dann aber schlechte Gasannahme, unruhiger Lauf und letztlich komplettes absterben.

Mein Händler war ne Weile dran und teilte mir am Montag mit das er den Fehler lokalisiert hat. Das Druckregelventil ist defekt. Er hat mehr Benzin als Öl aus meinem Motor abgelassen. Kann froh sein das ich keinen Motorschaden habe.

Dann muss ja da massiv Benzin in den Motor gelaufen sein weil permanent viel zu viel eingespritzt wurde... Ich habe aber nie einen Leistungsverlust oder einen schlechten Motorlauf zu beklagen gehabt. Lediglich das sie sporadisch nciht anspringen wollte. Ich habe zu dem Thema sogar mal nen Thread aufgehabt hier.

Seine Erklärung: Durch das viele Benzin das eingespritzt wurde schaffte der Anlasser es nicht mehr, gegen diesen Druck den Motor durchzudrehen und die Spannung brach zusammen.

Aber macht das Sinn ? Soll das wirklich die Lösung zu den ganzen Problemen sein ? Und warum konnte ich das nicht merken ? Und ich kann nen guten von nem schlechten Motorlauf durchaus unterscheiden.
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schneekönig
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Beitrag von schneekönig »

Ok, an der Stelle kann ich natürlich auch nur spekulieren.
Letztlich funktioniert die Einspritzanlage der VFR wie ein Common-Rail-System. An allen 4 Einspritzventilen steht ständig Kraftstoff mit dem gleichen Druck zur Verfügung. Einerseits ist dafür auch der Benzindruckregler verantwortlich, bzw. daran beteiligt.
Andererseits sind die Einspritzventile auch nichts weiter als Magnetventile, die öffnen (einspritzen) und schließen. Da diese Magnetventile eben permanent dem Benzindruck ausgesetzt sind, ist es auch nicht unvorstellbar, dass ein solches Ventil (oder mehrere) einmal undicht wird und tropft. Dann mag zwar die Einspritzung selbst noch funktionieren. Aber in Summe gelangt dann natürlich immer zuviel Benzin in den Motor, vor allem aber unzerstäubtes Benzin. Das kann in der Tat nicht oder nur ungenügend verbrannt werden und wird letztlich an den Kolbenringen vorbei in das Kurbelgehäuse und damit ins Öl gespült.
Ob das eine Erklärung sein könnte, weiß ich auch nicht. Aber die Einspritzventile kann man prüfen. Ob man sie auch auf Dichtigkeit prüfen kann, weiß ich jetzt nicht.
An deiner Stelle würde ich mich mal nach einer gebrauchten Einspritzanlage umschauen (Achtung: 98-99 und 00-01 Unterschied beachten). Das ist bei ebax immer noch billiger als ein einzelner Benzindruckregler.

Ach so: Im Autobereich im Netz findet man auch den Tipp, die Einspritzventile reinigen zu können (ev. im Ultraschallbad). Ob das bei der VFR geht, kann ich auf die Schnelle nicht sagen.

Grüße
M.
Zuletzt geändert von schneekönig am Mi 15. Jun 2016, 16:50, insgesamt 1-mal geändert.
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schneekönig
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Beitrag von schneekönig »

Genauer: Der Benzindruckregler sorgt dafür, dass das Benzin ständig im Kreis (über Rücklauf wegen kontinuierlichem Förderstrom der Pumpe) gepumpt werden kann, während in der Einspritzanlage trotzdem immer genug Sprit und Druck vorhanden ist auch bei ungleicher (nicht-kontinuierlicher) Spritabnahme (drehzahlabhängiger Verbrauch).

Wenn der Benzindruckregler z.B. ständig offen ist oder nicht richtig schließt, wird das Benzin dauernd im Kreis gepumpt ohne dass in der Einspritzanlage Benzindruck entsteht bzw. anliegt.

Benzin im Öl hat damit aber nichts zu tun und ist dadurch nicht zu erklären.
Zuletzt geändert von schneekönig am Do 16. Jun 2016, 12:27, insgesamt 1-mal geändert.
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Rolli
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Beitrag von Rolli »

Auch wenn ich keine RC 46 fahre, aber ich sehe dies genau wie Markus.Der viele Sprit im Zylinder/Motoröl kommt doch eher von einem undichten oder falsch angesteuerten Einspritzventil.
Aber Christian hat eine Vtec, ist das Einspritzsystem gleich zur /1?
Da du ja jetzt das Bike in der Werkstatt hast /hattest.... läuft es schon wieder?
Grüße Roland :winken2:
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schneekönig
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Beitrag von schneekönig »

Throttle body und Spritversorgung unterscheiden sich eigentlich nicht, zumindest nicht prinzipiell.
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Mnemonic
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Beitrag von Mnemonic »

Mein Händler hat mir meine Dicke heute fertig gemeldet. Er sprach von einem abgebrochenen Teil das wohl schon sehr lange ab sein soll ( also schon defekt war als ich sie kaufte ) und einer kaputten Membrane... Die kaputte Membrane soll dafür gesorgt haben das der/die Zylinder voll gelaufen sind und der Sprit somit in den Motor kam. Welches Teil er genau meint, kann ich euch noch einmal sagen, wenn ich's selbst gesehen habe. Auf jeden Fall waren es Teile aus dem Einspritzsystem. Habe aktuell keinen Zugriff mehr auf ein Werkstatthandbuch ( beim Umzug verschollen ). D.h. ich kann aktuell nicht nachschauen, von welcher Membrane er redet.

Morgen weiß ich mehr. Kosten sind heftig, das Teil kostet UVP 350 ,-

Ich halte euch auf dem laufenden.

Danke und Gruß,

Christian
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ME-NK3
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Beitrag von ME-NK3 »

Hallo Christian

das klingt ja spannend
Original von Mnemonic
Die kaputte Membrane soll dafür gesorgt haben das der/die Zylinder voll gelaufen sind
Ich denke 200ml Sprit im Auspuff hättest Du sehr deutlich gehört, das "voll" ist wohl etwas anders zu verstehen ;-)

Ich hab' grad mal ein bisschen rumgerechnet...
Technische Daten:
HubraumMotor 782ml
Anzahl Zylinder 4
Kompression 11,6 zu 1

Abkürzungen
HZ = Hubraum je Zylinder in ml
KR = Kompressionsrate x zu 1
VK = Kammervolumen komprimiert in ml
BZ = Benzintropfen in ml

HZ_____KR____VK____BZ
195,5__11,60__16,85__0
194,5__12,27__15,85__1
193,5__13,03__14,85__2
192,5__13,90__13,85__3
191,5__14,90__12,85__4
190,5__16,07__11,85__5
189,5__17,46__10,85__6
188,5__19,13___9,85__7
187,5__21,18___8,85__8
186,5__23,75___7,85__9
185,5__27,07___6,85__10

Von der Menge an Gas im Brennkammervolumen (HZ) habe ich die eingetropfte Menge Benzin (BZ) abgezogen.
Da sich Benzin als Flüssigkeit nicht komprimieren lässt habe ich es ebenfalls vom komprimierten Kammervolumen (VK) abgezogen. (VK bei BZ=0 errechnet durch HZ/KR)
So ließ sich dann die zu erwartende Kompression bei Flüssigkeit im Brennraum berechnen.
Das ist natürlich eine sehr Theoretische Rechnung, es sollte wohl klar sein das der VFR Motor keine 27Bar Druck aushält, einiges des Benzin verdampft und vermutlich viel mehr an den Kolbenringen vorbei in die Ölwanne gedrückt wird.

Wenn ich das richtig gerechnet habe reichen also schon wenige milliliter Benzin um die Kompression in Wahnwitzige Höhen zu treiben. Entsprechend dann natürlich auch den Kraftaufwand der Benötigt wird um den Motor zu drehen.

Das erklärt für mich alle Beschriebenen Sympthome und auch das die Maschine (anfangs) noch fahrbar war. (Kontinuierliche Verschlechterung des Düsenzustandes, trotzdem brauchte es Zeit damit der Zylinder "volläuft". Aber auch nur wenn alle Ventile geschlossen waren da das Benzin sonst einfach abdünstet bzw. leichte Fehlzündungen)
Welche Teile da jetzt aber genau defekt waren würde mich sehr interessieren!
Wie schneekönig bereits schrieb könnte ein Hobby-Schrauber wenn er weiß wonach er suchen muss sich ja durchaus mit gebrauchten Teilen behelfen...

Für eventuelle Nachahmer wäre es natürlich wichtig zu wissen welches Modell, Baujahr und Kilometerstand Du hast.
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Mnemonic
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Beitrag von Mnemonic »

Hi,

heute Nachmittag hole ich Sie ab.

Ich habe zu der Problematik das sie sporadisch nicht springen wollte ja schon einiges probiert gehabt. Da kam nen gebrauchter anlasser rein, das Anlasserrelais wurde ersetzt, ich habe den kompletten Kabelsatz kopf gestellt und tatsächlich 2 defekte Masseverbindungen an einem Stecker unter der linken Verkleidung gefunden... Aber all das löste mein Problem nicht. Letztlich bin ich auch nicht zum Händler gefahren um eben jene Probleme abstellen zu lassen, sondern viel mehr weil ich TÜV brauchte... Bis dato lief Sie ja, wenn sie auch ab und an nicht angesprungen ist, ohne Probleme... Kann mich aber auch trügen, so langsam anschleichende Sachen nimmt man ja nicht unbedingt gleich wahr. Auf der Fahrt zum Händler blieb Sie aber liegen. Und da ich mit meinem Latein nun langsam am war, hab ich ihn beauftragt.

Heute Nachmittag hol ich meine Dicke ab, ich werde euch gerne alle informieren. Das wird dem ein oder anderen hoffentlich zukünftig behilflich sein wenn er, wie ich jetzt, verzweifelt nen Fehler sucht.

Mein Modell: VFR 800 RC 46/2 V-Tec ohne ABS Bj: 2001 schwarz Laufleistung 35.000 km

Gruß,

Christian
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Beitrag von schneekönig »

Hi,

na, wie siehts denn aus? Wir sind gespannt auf einen detaillierten Bericht. :-)

Grüsse, Markus
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Wow !!!

Beitrag von Mnemonic »

So liebe Gemeinde...

was soll ich sagen, ich hab nen neues Motorrad. Erkenn meine Dicke nicht wieder.

Der Vorbesitzer hat da ganz schön in der Einspritzanlage rum gepfuscht.

Zum einen war an einem Magnetventil ein Schlauchanschluss abgebrochen der vom Vorbesitzer mit Sekundenkleber wieder befestigt wurde. Zum anderen war am Benzindruckregler die Membrane zerstört. Das sorgte dafür das über den Unterdruckanschluss am Regler Benzin in den/die Zylinder gelangte.

Das sorgte aufgrund erhöhter Kompression für das Widerspenstige anspringen und zuletzt für den Totalausfall.

Dann war ja das Einstellrädchen für die Leerlaufdrehzal bei mir defekt, oder viel mehr der Zug davon. Dieser war vom Vorbesitzer irgendwo eingequetscht worden und dabei hat die Drahtseele schaden genommen.

Nun ist alles gerichtet, der Bock läuft wie noch nie zuvor und ich bekomm das grinsen nicht mehr aus meinem Gesicht.

Bilder habe ich, sollte das Hochladen funktioniert haben, angehängt.

Wenns noch detaillierter sein soll, versuche ich mein bestes.
By the way, für alle aus der Region, kann ich diesen Händler uneingeschränkt empfehlen. Infos gerne auf Anfrage per PN.
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Beitrag von schneekönig »

Hi,

erst mal: Glückwunsch zum "neuen" Mopped.

Das Teil, wo der Aschluss abgebrochen ist, heißt "Bypass-Steuermagnetventil" (im engl. WHB "bypass control solenoid valve") und sitzt bei der 46/1 vorne rechts unter dem Lufi-Kasten. Wo das Dingens bei der 46/2 ist weiß ich nicht. Unter anderem steuert es per Unterdruck auch die Ansaugklappe oben im Airbox-Deckel. An dem Bypass-Steuermagnetventil hängt dann wieder ein Einwege-Ventil. Irgendwie steuert das Bypass-Steuermagnetventil also auch den Benzindruckregler... naja, wieder was gelernt.

Was haste denn hinlegen müssen? ZSF gibt stolze 255,- Tacken für das Bypass-Steuermagnetventil an (36163-PV0-004) und 179,- für den Benzindruckregler (beides inkl. Mwst.). Nehmen wir noch 150,- für die Arbeitszeit (was wohl nicht reicht), sind wir bei 584 Euro. Kommt das etwa hin?

Grüße, Markus
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Beitrag von Mnemonic »

Hi Markus,

das kommt etwa hin. Ich hab noch mehr bezahlt aber hatte noch nen paar andere arbeiten mit erledigen lassen und TÜV+AuK hat se auch gebraucht.

Bin aber nicht unzufrieden mit dem was ich bezahlt für das was ich danach bekommen habe.

Ich habe wieder Vertrauen zu meinem Motorrad und kann sicher sagen, ich hatte noch nie so viel Spaß auf dem Bock wie jetzt.

Jetzt kann ich mir mal Gedanken machen, wo ich mit mit dem Gerät im Sommerurlaub hin reite 8)

Gruß,

Christian
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Beitrag von schneekönig »

Na dann ist es ja gut. Viel Spaß bei der Urlaubsplanung. Meine Urlaubsplanung beinhaltet unseren Familienkombi, Kinder und Frau ?( Kann halt nicht jeder alles haben. :winken1:
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