RC36/2 Lenkkopflager hat zentralen Einrastpunkt

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MrFloppy
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RC36/2 Lenkkopflager hat zentralen Einrastpunkt

Beitrag von MrFloppy »

Hallihallo!

Also TÜV ist schon ne feine Sache (wenn man denn welchen hat) - da fallen Sachen auf, die fast in Vergessenheit geraten: Also das LKL meiner VFR hat genau in Zentralstellung einen deutlichen Einrastpunkt.
Ich frage mich, woher das kommen kann, da ich mich als sehr gemütlichen Fahrer einstufen würde und die Maschine auch keinen wirklichen Unebenheiten ausgesetzt ist.

Ich kanns ja nun nicht rückgängig machen, aber es würde mich mal interessieren, was das provoziert haben könnte, insbesondere da es exakt zentral ist.

Kann das vom vielen Autobahn-Fahren kommen (also immer geradeaus und dort natürlichgemäß natürlich schneller als auf Landstraße)?
Ich habe am Lenkkopf so eine RAM-Mount-Kugel verbaut und da entsprechend mit Adapter eine Handy-Halterung montiert. Ist von so etwas abzuraten bzw. kann das den Lenkkopf beeinträchtigen?

Gibts Chancen, dass das LKL nur nachgestellt werden muss? Aber dann hätte ja eher nur das Vorderrad etwas Spiel und das erklärt den Einrastpunkt nicht, oder?

Was meint ihr ist ein fairer Preis in einer Werkstatt zum Tausch des LKL?


Besten Dank schonmal und allzeit gute Fahrt :)
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Moppedtouri
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RC36/2 Lenkkopflager hat zentralen Einrastpunkt

Beitrag von Moppedtouri »

Moinsen,

ich vermute mal die VFR ist Dein erstes Mopped.
Wenn ein Lenkkopflager sich verabschiedet ist ein Rastpunkt in der Mittelstellung das eindeutigste Erkennungsmerkmal (neben Spiel in der Gabel).
Und nein, das kommt nicht vom sturen Geradeausfahren, das ist normal bei einem defekten LKL. Man könnte es auch Altersschwäche nennen.
Ich gehe davon aus, dass der TÜV Dir die Plakette verweigert hat - alles Andere wäre auch fahrlässig. Also LKL neu machen bzw. machen lassen.
Ich habe an meiner vorigen VFR bei 66.000km das LKL neu machen lassen. Bei meiner jetzigen wurde das LKL bereits nach 46.000km getauscht.
LKL-Tausch kann man auch selbst erledigen, ist mir aber wegen des Alurahmens zu heikel. Wenn die Werkstatt es versaubeutelt muss sie für den Schaden aufkommen.
Jedenfalls habe ich 250 EUR für den Tausch bezahlt - Lager und Einbau, ohne Vorarbeiten. Das war allerdings ein Präzisions-Kegelrollenlager von Emil Schwarz. Ralf wird's freuen . . . ;)

Ach, noch eins - es wäre hilfreich gewesen etwas zu der Laufleistung Deiner VFR zu schreiben. Dann könnte man auch eher beurteilen ob die Fälligkeit des LKL im Rahmen ist.
Den Betreff des Freds hast Du schon sehr schön gewählt, aber es wäre dennoch schön wenn Du in Deinem Profil etwas über Dein Mopped stehen hättest (Modell, Baujahr). Das erspart im nächsten Post vielleicht unnötige Rückfragen.
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MrFloppy
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Beitrag von MrFloppy »

Moinsen!

Die VFR ist nicht mein erstes Mopped - aber das erste mit LKL-Problemen. Bei dir war es nach 66.000 fällig? Nungut, die Fertigungsstreuung bei Honda scheint gering zu sein: Meine hat nun 65.700km und demnach würde ich fast davon ausgehen, dass es bei meiner ebenfalls das erste LKL ist.
Dass andere Faktoren wie z.B. die RAM-Mount-Kugel keine Auswirkungen darauf haben können, beruhigt mich schonmal. Mit dem Preis weiß ich dann auch schonmal eine gewisse Hausnummer. Vielen Dank dafür!

Mein Profil werde ich anpassen, ich glaube ich hatte es erstellt als ich noch gar keine VFR hatte ;-)
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Moppedtouri
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Beitrag von Moppedtouri »

Super!

Wie gesagt, bei meiner jetzigen VFR wurde das LKL bereits mit 46.000km gewechselt. Die originalen sind also nicht die haltbarsten, wenn man das Mopped im Ganzjahresbetrieb fährt - und ich rede noch immer nicht von Salzfahrten nachdem gestreut wurde, sondern von immer wiederkehrenden Regenfahrten und höchst unterschiedlichen Temperaturen.
250 EUR ist schon viel. Wenn Du einen (kompetenten) Hinterhofschrauber kennst und Dir das Lager selbst beschaffst (vorher aber unbedingt mit der Werkstatt abklären) dann wird das sicherlich weniger teuer - kann man ja erfragen.
Ich würde mir aber ein Kegelrollenlager einbauen (lassen) anstelle des originalen Kugellagers. Die sind haltbarer. Die geringere Präzision eines Kegelrollenlagers gegenüber dem Kugellager merken allenfalls Vollprofis auf der Rennstrecke. Ich traue mir nicht zu, den Unterschied auf der Landstraße zu erspüren.
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Beitrag von Knattermax »

Wenn nach über 20 Jahre und 60.km ein Lenkkopfkugellager Verschleißerscheinungen hat, soll das eine Schwachstelle sein? Einmal um den Globus in einer Stellung mit allen Schlag und Bremsbelastungen?
Viele wären froh wenn das Moped so lange hält. Ein Kegelrollenlager hält länger, ist aber schwergängiger.
Meine hatte vor 48. vom Vorbesitzer ein Kegelrollenlager bekommen. Nun hat sie über 130. und das Lager hält noch.
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MrFloppy
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Beitrag von MrFloppy »

Also ich hatte es nicht so gemeint, dass dies eine Schwachstelle ist - ganz im Gegenteil! Ich kenne die Historie meines Bikes nicht komplett und weiß nicht, ob das LKL schonmal gewechselt wurde, aber es scheint ja nicht unwahrscheinlich, dass es nun nach 60tkm das erste Mal fällig ist. Das ist mal ne Ansage von Honda.


Ich hau aber direkt noch ne blöde Frage hinterher: Zu meinem verherigem Bike (NTV 650) gab mir der vorherige Vorbesitzer ein LKL dazu, welches am Bike aber nie defekt war. Das LKL würde wohl auch in die VFR 750 passen, eine Staubkappe hat jedoch ne kleine Delle (siehe angehängtes Bild). Wäre das fahrlässig, wenn ich die Werkstatt fragen würde, ob sie dieses LKL nehmen würde? Es wird die Kosten nicht sonderlich drücken, aber was soll das Teil hier rumliegen - dann kann ichs auch gleich wegschmeißen...?

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Moppedtouri
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Beitrag von Moppedtouri »

Ich kann auch nicht erkennen wer im LKL der VFR eine Schwachstelle sieht, bin mir von daher nicht mal sicher ob Du gemeint warst.

Tatsächlich scheint dieses LKL auch für die VFR zu passen - sagt auch die eigentlich ganz gut aufgestellte Datenbank von Tante Luise.
Klar, das kannst Du Deiner Wunschwerkstatt in die Hand drücken. Wenn Du der Werkstatt die Herkunft des mitgebrachten Lagers so erklärst wie Du es hier erklärt hast sehe ich keinen Grund, warum die Werkstatt es ablehnen sollte, das mitgebrachte Lager zu verbauen.
Die Delle in der Staubkappe hat jetzt keinen so maßgeblichen Einfluss auf dessen Funktion. Ich weiß ja nicht wie geschickt Du im Umgang mit einem Hammer bist - ich würde die Staubkappe mit einem Hammer wieder vorsichtig glatt dengeln. Das sollte mit diesem Blech (und einer geeigneten Unterlage) relativ einfach gehen. Alternativ die Werkstatt fragen ob die das ein wenig richten können oder die alte Staubkappe wiederverwenden - wenn die noch unbeschädigt ist.
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Beitrag von MacJoerg »

Die Delle ist unerheblich. Die wird eh glatt gedrückt wenn der Lagerinnenring auf den Schaft montiert wird.
Wichtig ist die Dichtlippe aussen. Und die ist ja in Ordnung.
Gruß, Jörg
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hade35
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Beitrag von hade35 »

Hallo,
ja mit den Fertigungstoleranzen scheint zu passen, meins wurde bei 64700 im stolzen Alter von 14 Jahren getauscht. Jetzt wird sie schon 25
Kegellager von Emil Schwarz rein und Du hast Ruhe

Grüsse
Harry
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