Erbstück RC24 soll wieder flott gemacht werdern, wer kann he

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Ramamara
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Erbstück RC24 soll wieder flott gemacht werdern, wer kann he

#1

Beitrag von Ramamara » Mi 18. Mai 2005, 08:29

Guten Tag zusammen!

Die gererbte RC24 hat 5Jahre gestanden.
Nach Einbau der neuen Batterrie ist sie nach nur kurzer Orgelphase angesprungen!!
Doch der Sprit lüft aus dem Vergaser und sie läuft natürlich nicht richtig.
Alse Nägel mit Köpfen und bei Honda-Werkstatt Grundwartung angefragt.

Ich war entsetzt:
Vergaser reinigen und einstellen ab ca, 600 Euro
Simmeringe Gabel erneuern ca. 300 Euro
Motorölwechsel und Ventileeinstellen ab 180 Euro
Rückspiegel erneuern weil Kunstoffumantelung geplatzt ist 210Euro!!!
Kühlwasserwechsel, Brems- und Kupplungsflüssigkeitswechsel je ca. 30Euro!

Ist dieses Preisniveau bei Honda normal?

Es wäre nett wenn ihr eure Meinung zum Thema kundtun würdet.
Könnt ihr mir eine seriöse Werkstatt empfehlen?

Viele Grüße
Ramamara
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kicke
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#2

Beitrag von kicke » Mi 18. Mai 2005, 10:22

Tach auch!

600 Euro fürs Vergaser reinigen und einstellen erscheint mir sehr teuer!! Auch die 300 Euro für
die Simmeringe! 180 für Ventile einstellen und Ölwechsel scheint OK! Ebenso die 30,- für den
Bremsflüssigkeitswechsel und Kühlwasserwechsel!

Würd mal anderswo fragen, muss ja nicht unbedingt nen Honda-Händler sein.

Was sonst noch kommen kann:
Reifen sind evtl. alt und hart?
Bremsschläuche alt und porös?
Batterie hin?
Bremskolben fest?
Evtl. Federbein überholungsbedürftig?
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sid
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#3

Beitrag von sid » Mi 18. Mai 2005, 11:33

wenn die richtig versandelt ist, dann rentiert sich das mit ner offiziellen werkstatt imho nicht mehr. du mußt also entweder selbst etwas hand anlegen und dir zubehörspiegel zulegen oder zumindest nen preiswerten schrauber suchen.

ansonsten kannst das ding höchstens noch ausschlachten, aber viel wird's da nicht mehr zu holen geben.
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Lion666
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#4

Beitrag von Lion666 » Mi 18. Mai 2005, 11:50

Sag nicht dass es da nicht viel zu holen gibt. Allein die Verkleidung und der Motor sind schon einiges wert!

:D
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Dumm kann man sein, man muss sich nur zu helfen wissen!

kicke
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#5

Beitrag von kicke » Mi 18. Mai 2005, 13:56

Tach auch!

Also wenn die Kiste sonst OK ist würd ich die nicht ausschlachten! Ist nur leider halt genauso wie bei einem
alten Auto! Da lohnt sich ne Vertragswerkstatt meistens auch nicht!
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MarkusT
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#6

Beitrag von MarkusT » Mi 18. Mai 2005, 19:39

Ich würde mir auch nach eienr anderen Werkstatt umschauen, das ganze ist recht zu teuer. Oder selber machen, das stärkt die verbindung zum Motorrad ungemein.
Schlachten würde ich sie nicht wenn der Rest i.O. ist falls doch wäre ich sicherlich an einigen Teilen interessiert.
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#7

Beitrag von Gast » Mi 18. Mai 2005, 19:58

Teuer oder nicht teuer ist die Frage....

Wenn hier 4 Nadelventile, neue Düsen und 4 Dichtungssätze in den 600 € drin sind ist das seitens der Werkstatt nicht teuer...

Ohne zu wissen welche Leistungen/Teile drin stecken ist das nicht zu sagen!!

Ähnliches gilt auch bei der Gabel....

Die übrigen Preise sind zwar kein Schnäppchen gehen aber in Ordnung

Bei einem Fahrzeug das demnächst fast zu einem Youngtimer wird, gilt es halt fein säuberlich abzuwägen was das Fahrzeug an persönlichem Wert besitzt.

Wenn es ein schnödes Gebrauchsmotorrad ist, sind die Einwände von "Kicke" völlig berechtigt... was kommt als nächstes...

Wenn es aber ein Liebhaberstück ist und auch optisch in gutem Zustand... dann lohnt der Aufwand sicherlich. Ein Kostenvergleich mit einer anderen Werkstatt ist bestimmt auch sinnvoll.

Bei einem Vergleich aber bitte ausschließlich auf einen schriftlichen Kostenvoranschlag stützen. Mündliche Kostenschätzungen sind Muster ohne Wert. Vielleicht hat deswegen der HH auch den schlimmsten aller Fälle genannt und die reale Reparatur wird preiswerter.

Also schriftliche Kostenvoranschläge einholen. Und wenn der erst gemacht werden kann nachdem die Vergaser ausgebaut und zerlegt wurden, dann würde ich diese Stunde Arbeitszeit investieren. Ist der Kostenvoranschlag am Ende zu hoch - dann Moped auf dem Hänger teilzerlegt abholen und der nächsten Werkstatt zwecks Kostenvoranschlag abliefern... Da ist dann schon alles offen und der KV sollte schnell erledigt sein.

Kostenvoranschläge müssen übrigens grundsätzlich kostenlos sein (BGB) es sei denn es wird etwas anderes vereinbart (kostenpflichtiger KV)

Manfred
Zuletzt geändert von Gast am Mi 18. Mai 2005, 19:59, insgesamt 1-mal geändert.

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Handbuch und Werkzeug gesucht!

#8

Beitrag von Ramamara » Do 19. Mai 2005, 07:54

Danke für die vielen Tips!

Nachdem ich den Preisschock überwunden haben werde ich wohl auf meine alten Tage noch mit Moppedschrauben anfangen!

Mein Plan:

1. Vergaser im Leerlauf solange suppen lassen bis kein Sprit mehr nebenher läuft und Leerlauf einigermaßen rund
bereits erledigt!!

2. Motor scheint nur auf 3 Zylinder zu laufen- Zündkerzen prüfen evtl. erneuern
Leider habe ich kein Handbuch für die RC24 und kein Bordwerkzeug, kann hier jemand helfen?

3. Ölwechsel: Welches Öl und wieviel Liter davon benötige ich. Wo kann ich Original-Ölfilter usw. zu fairen Preisen bestellen?

4. Wenn Motor dann wieder läuft lohnt wohl das weitere Schrauben.

5. Wie baue ich die Gabel aus? Scheinbar ist dort eine Luftunterstützung eingebaut? Was gibt es beim Ausbau zu beachten. Wo bekomme ich Ersatzteile/Simmeringe? Benötige ich Spezialwerkzeug?

6. Wo bekomme ich Stahlflex-Bremsleitungen, wie werden diese Bestellt wenn keine Artikelnummern bekannt sind?

7. Was ist beim Wechseln der Schläuche besonders zu beachten?

8. Wie kann ich euch für eure Unterstützung danken?

Viele Grüße

Ramamara
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RE: Handbuch und Werkzeug gesucht!

#9

Beitrag von Thomas » Do 19. Mai 2005, 10:35

Tach auch

Ohne dich entmutigen zu wollen - ein Mopped mit 5 Jahren Standzeit, da kommst Du um eine vernünftige Reinigung der Vergaser nicht umhin. Selbst wenn das Ding jetzt im Leerlauf und auch im Betrieb einigermassen vor sich sich hin laufen sollte: Wer sagt dir, dass nicht in irgendeiner Düse noch ein Rest Gammel sitzt. Den muss man im Normalbetrieb nicht unbedingt merken, die Wahrscheinlichkeit für nen durchgebrannten Kolben aufgrund Gemischabmagerung und nachfolgender Überhitzung ist jedoch relativ hoch !!!

Dass es sich hierbei um kein Hirngespinst handelt, hab ich in langen Schrauberjahren schon des öfteren erleben dürfen.

Gruss

Thomas
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RE: Handbuch und Werkzeug gesucht!

#10

Beitrag von Ramamara » Do 19. Mai 2005, 10:49

Danke für den Hinweis!

Ist mir schon klar, dass der Vergaser so nicht bleiben kann.
Aber erstmal werde ich das Moped vorsichtig zum Laufen bringen und die TÜV-Abnahme hinter mich bringen.
Ich hoffe, dass ich bis dahin genug Informationen und Bezugsquellen gefunden habe um mich auch slbst an den Ausbau des Vergasers zu wagen. Dies soll ja nicht so leicht sein ohne Flurschaden anzurichten!

Viele Grüße

Ramamara
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RE: Handbuch und Werkzeug gesucht!

#11

Beitrag von Whity » Fr 20. Mai 2005, 09:17

Hallo Ramamara,

wenn du an den Vergaser gehst gib einfach einen Vergaserreiniger mit ins Benzin. Das wirkt oft wirklich Wunder!

Gruß
Markus
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#12

Beitrag von kicke » Fr 20. Mai 2005, 09:28

Tach auch!

Das würd mich jetzt auch mal intressieren! Krieg der wirklich diese harten Ablagerungen weg, und wenn ja
besteht evtl. die Gefahr das die sich lösen und die Düsen zusetzen?
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#13

Beitrag von Whity » Fr 20. Mai 2005, 13:03

Original von kicke
Tach auch!

Das würd mich jetzt auch mal intressieren! Krieg der wirklich diese harten Ablagerungen weg, und wenn ja
besteht evtl. die Gefahr das die sich lösen und die Düsen zusetzen?
Hallo Kicke,

ein Bekannter hat das bei seinem Möppi gemacht. Werkstatt hatte iihm die Zerlegung des Vergaser und Reinigung im Ultraschallbad empfohlen.
War ihm aber zu teuer. Vergaserreiniger in den Sprit, alles wieder o.K. Fährt seit einer Saison ohne Probleme.

Ich denke ein Versuch kann nicht Schaden! Oder?

Gruß
Markus
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#14

Beitrag von Thomas » Fr 20. Mai 2005, 17:47

Klar kann man das versuchen.
Trotzdem, ich erinner mich an zwei CBR600, die an genau sowas eingegangen sind, zuerst lange gestanden, dann zum laufen gebracht, nach kurzer Zeit mal richtig am Kabel gezogen, liefen laut Aussagen der Besitzer richtig gut, zumindest bis zu dem Zeitpunkt, wo sich in der Mitte eines Kolbens ein Loch von damals Pfenniggrösse auftat. Bei der anschliessenden Begutachtung (man will sowas ja nur einmal reparieren) zeigte sich dann in mehreren Schwimmerkammern Schmutz, und halt in der einen Hauptdüse auch... :wuerg:

Muss halt jeder selbst abwägen...

Gruss

Thomas

P.S. Den Vergaserzusatz benutz ich auch, allerdings vorbeugend !
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RE: Erbstück RC24 soll wieder flott gemacht werdern, wer kan

#15

Beitrag von alexej » Fr 20. Mai 2005, 23:14

Hallo Ramamara,

die genannten Preise sind klar überhöht.
Ich habe zwar nicht selbst den Vergaser reinigen lassen, aber in der Motorrad-Ausgabe Nr. 10 vom 29.4.05, Seite 92, wird so eine Reinigung beschrieben: 3,5 Stunden Zeit mit Ausbau, Ultraschallreinigung, Einbau und Synchronisierung. Zusätzlich neue Teilchen. Ist aber irgendwie Werkstatt, sicher nicht Honda, sondern übergreifend.
Ich habe für Ventileinstellung +Vergasersynchronisierung zusammen selbst 70 € gezahlt. Ölwechsel ca. 35-40€ bezahlt. Rückspiegel mögen so kosten- keine Alternative, nur Gebrauchtteilehändler, dabei Digitalfoto anfordern. Meine Spiegelhalter sind rissig, halten aber. Eine Vertragswerkstatt- nur wenn Du noch Garantie hast und darum keine anderen ans Bike dran lassen darfst. Anstonsten möglichst günstig, aber erfahren.

bloß nicht verkaufen, kostet nichts, wird nach Arbeits-investition aber lange dienen, bis mind. 200.000km. Ich hab 143.000, alles ok

Viel Erfolg

alexej
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Zuletzt geändert von alexej am Fr 20. Mai 2005, 23:16, insgesamt 1-mal geändert.

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Wo Original-Ersatzteile bestellen?

#16

Beitrag von Ramamara » Sa 21. Mai 2005, 06:53

Werde sehr vorsichtig mit dem guten Stück umgehen!
Verkaufen kommt nicht in Frage, ist halt ein "Erbstück".

Wo kann ich Originalersatzteile zu fairen Preisen bestellen?

Vielen Dank für die Unterstützung!

Ramamara
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RE: Wo Original-Ersatzteile bestellen?

#17

Beitrag von mbuergin » Sa 21. Mai 2005, 09:20

Hi Ramarana

Ich habe im Web unter folgenden Links Teile für meine VFR RC24 gefunden:
http://www.bike-teile.de und http://www.ebay.de

und dann natürlich noch hier im Forum. Da hat auch der eine oder andere noch was rumliegen :D

Schau gut zu deinem Baby. Wenn das Ding wieder flott ist, wirst Du bestimmt deine Freude daran haben.

Greetz aus der Schweizer VFR-Fraktion
Markus
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Nostromo
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#18

Beitrag von Nostromo » Sa 21. Mai 2005, 15:35

Also, ich habe gerade erst neuen KD machen lassen. Da war das übliche bei, also Flüssigkeiten etc.

Rechnungsbetrag inkl. Ventile einstellen und HU knapp über 400 €. Neue Batterie war auch mit bei.

Was dein HH da haben will erscheint mir also doch etwas hoch zu sein. Vor allem die Sache mit dem Rückspiegel erstaunt mich reichlich. Mein neuer hat mich im letzten Jahr 50€ von meinem HH gekostet. Wie deiner da nun auf über 200€ kommt kann ich nicht sagen.


Ach ja, zum Öl: Laut Rechnung befindet sich in meiner 3 Liter 15W-40.
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RE: Erbstück RC24 soll wieder flott gemacht werdern, wer kan

#19

Beitrag von Gast » Sa 21. Mai 2005, 16:19

Original von alexej

Ich habe für Ventileinstellung +Vergasersynchronisierung zusammen selbst 70 € gezahlt.

alexej
Schwarzarbeit...?

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RE: Handbuch und Werkzeug gesucht!

#20

Beitrag von Ka-Ha » So 22. Mai 2005, 09:35

hallo,
mein tipp: :director: vergaserreinigung mit ameisensäure und dein gaser ist hinterher wie neu!
besser als ultraschall und sonstige reinigungsarten :znaika:.ihabs von einem erfahrenen schrauber. 8)

gaser ausbauen und in die säure legen-fertig !!!!

mfg
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A bissle domm isch jeder, blos so domm wia mancher isch koiner :jetzt:
Schwaub aus iberzeigong :applaus:

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#21

Beitrag von Welpi » So 22. Mai 2005, 12:29

Mit Ameisensäure sollte man vorsichtig sein, die ist ziemlich stark. Wenn sowas vorgeschlagen wird sollte man auch Angaben zur Verdünnung der Säure, Einwirkzeit usw. machen...
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Zu spät! Was passiert wenn man unverdünnst arbeitet?

#22

Beitrag von Ramamara » Di 24. Mai 2005, 06:13

Viel hilft viel dachte ich?
:nein:
Na ganz so naiv bin ich natürlich nicht an die Sache herangegangen.
Aber leider konnte ich wirklich niemanden finden, der mir Verdünnung, Temperatur usw aufgrund eigener Erfahrungen mitteilen konnte.
Kann hier jamand helfen?

Viele Grüße

Ramamara
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Lion666
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RE: Zu spät! Was passiert wenn man unverdünnst arbeitet?

#23

Beitrag von Lion666 » Di 24. Mai 2005, 13:46

Servus,

Ich habe meine Vergaser vor kurzem komplett zerlegt und alle Teile mit "Omni" gereinigt. Das ist ein etwas stärkerer Bremsenreiniger den man bei uns im Werkzeugbau zum reinigen verwendet.

Wir haben auch ein Ultraschallbad. Davon hat man mir allerdings abgeraten, da in einem US-Bad ein Seifenpulver als Unterstützung drin ist und man nach dem Bad alles sehr gründlich ausspülen muß damit keine Seifenreste mehr im Vergaser sind.

Ich hab mich einfach an das Motto gehalten "Wenn Omni nicht hilft, hilft nur noch eins ... MEHR OMNI!" *gg*

Mein Vergaser ist jetzt auf jeden Fall wie neu.

Gruß lion666
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#24

Beitrag von Tomcat0815 » Do 18. Mai 2006, 09:01

Hey, Vorsicht! Manche Ameisen stehen unter Naturschutz, lass dich nicht beim ausdrücken erwischen!

Nee mal im ernst...es sollte doch wirklich eine einfache, organische Säure geben, die so Verharzungen lösen kann, aber nicht direkt als Sondermüll entsorgt werden muss? Und die weder Alu noch die Düsen direkt auflöst? Und die man billig in großen Mengen kaufen kann? Ich frage heute mal in unserem Institur die ganzen Chemie-Doktoren. Die freuen sich bestimmt. Das Ultraschallgereinige funktioniert ja nur da, wo auch Wasser hingelangt. Und ich habe den verdacht, dass in einige Bohrungen, wenn sie richtig verharzt sind, gar kein Wasser kommt. Meine Karre läuft auch so komisch, der Vergaser wurde schon 4 mal von mir für mehrere Stunden im Ultraschallbad (des Instituts, nur falls ihr euch fragt, wo Eure Steuergelder verbleiben) gereinigt, aber so ganz geholfen hat es nie.

Vielleicht mache ich da mal einen Thread zu auf? Und schreibe eine Prämie aus? Wer errät, was mit meiner VFR nicht stimmt, kriegt 250 Euro. Oder direkt die VFR.

Genug geredet.

Ich frage mal wegen der Säurelösung die Exzellenz der Deutschen Umwelt- und Energietechnikforschung und poste das Ergebnis dann hier.
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Schönen Gruß aus Duisburg,

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Vergaser daheim Reinigen: Womit?

#25

Beitrag von Tomcat0815 » Do 18. Mai 2006, 18:43

So,

der Doktor der Chemie empfahl:

Aceton als organisches Lösungsmittel gemischt mit Ameisensäure zum lösen nichtorganischer Ablagerungen, verdünnt mit Wasser, dazu noch einen industriellen Kaltreiniger, damit sich das gelöste auch im Wasser lösen kann oder so ähnlich.

Aceton gäbe es in der Apotheke, Ameisensäure wahrscheinlich auch. Wasser gibt es im Wasserhahn, Kaltreiniger im Baumarkt. Es erscheint mir ratsam, sicherheitshalber mit dem Aceton sparsam zu sein, damit man eine Mischung hat, die sich nicht entzünden kann.

Die Sicherheitshinweise, die einem der/die ApothekerIn zu Aceton und Ameisensäure geben kann natürlich unbedingt beachten.

Sicher macht es Sinn, das ganze auf einer Herdplatte zu erwärmen und lange lange stehen zu lassen. Wie lange weiß ich nicht. Ich halte es zwar für möglich, dass die Alugußoberfläche des Vergasers angegriffen werden könnte, glaube aber nicht, dass das mehr als der Optik schadet.

Da aber weder ich noch der Doktor der Chemie Spezialisten für sowas sind, macht ihr das alle auf eigene Gefahr.

Viel Spaß und bringt euch nicht dabei um.
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Zuletzt geändert von Tomcat0815 am Do 18. Mai 2006, 18:44, insgesamt 1-mal geändert.
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Oliver aka Tomcat0815

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