Am Ende vom Latein!

VFR 750 F RC24/1 Bj 1986-1987
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Lion666
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Am Ende vom Latein!

#1

Beitrag von Lion666 » Di 15. Mär 2005, 12:53

Servus!

Ich weiß nicht was ich noch machen soll. :nixweiss: Ich habe immernoch das gleiche Problem mit meinem alten Mädel. ;(
Irgendwie fährt sie, als ob sie gedrosselt wäre, so auf ca. 60% der Leistung.
Manchmal ruckelt sie kurz, gibt ein paar kurze Fehlzündungen und sie ist wieder "frei" und voller Leistung.
Ich habe jetzt ein neues Steuerteil reingebaut, weil das Alte meine Batterie gekocht hat. Hab nen neuen Luftfilter drin. Mein Auspuff ist sowas von frei. :D

Ich habe auch schon meine Spritpumpe rausgebaut um zu sehen ob sie vielleicht kaputt ist. Die braucht man ja eh nur für den letzten Schluck, aber trotzdem.

Die Schieber klemmen nicht und lassen sich auch voll öffnen.

Kann evtl. das Thermostat mit der CDI zusammen arbeiten wegen Kaltstart und so??? Vielleicht ist das kaputt? Oder hat das alte Steuerteil evtl. die CDI beschädigt?

Es laufen auch alle vier Zylindern, zumindest werden alle Krümmer gleichzeitig warm.
Zündkerzen und Kabel wurden letzten Sommer erneuert.

Das Problem hab ich schon ne Weile, weiß aber nicht woran es liegt.

Vergaser evtl. verdreckt?

Aprospos, wo kann man neue Düsen und Nadeln für de RC24/II herbekommen? Müssen auch keine zur Leistungsteigerung sein. Louis und Polo haben laut Katalog keine für das alte Mädel.

Fragen über Fragen ... wer kann sie mir beantworten???

Gruß lion666
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gregor
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RE: Am Ende vom Latein!

#2

Beitrag von gregor » Di 15. Mär 2005, 13:43

hm, wenn sie unwillig gas annimmt, koennte das auf nebenluft deuten. hast du mal die vergaserflansch gecheckt, ob die dicht ist?

nur so 'ne idee....

gruss

gregor

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Olf
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RE: Am Ende vom Latein!

#3

Beitrag von Olf » Di 15. Mär 2005, 14:25

Zündspulen ?

Spritpumpe ? ...die ist übrigens nicht nur für den letzten Rest. Ich habe bei 70.000 km eine neue gebraucht.

Der Tip von Gregor mit der Falschluft ist auch nicht schlecht. Schon nachgeschaut ob an den Vergasern unten auch alle Schrauben auf den Stopfen sind wo man sonst die Messuhren anschließt ? Reicht schon wenn eine leicht lose oder ganz weg ist.

Das wären so meine ersten Ideen.

Zündkerzen würde ich auf alle Fälle neue einbauen.

Viel Glück :winken1:.

Olf
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RE: Am Ende vom Latein!

#4

Beitrag von Lion666 » Di 15. Mär 2005, 15:10

Gas nimmt sie willig an. Hab sie jetzt randvoll getankt und bin ohne Pumpe gefahren. Es ist trotzdem keine Besserung eingetreten. In Kumpel von mir fährt seine CBR 900 schon seit zwei Jahren ohne Spritpumpe. Das einzige Problem was er hat ist, dass er schnellstmöglich tanken sollte wenn er auf Reserve ist.
Die Schrauben an den Bohrungen wo man die Synchronuhren anschließt sind alle fest und dicht.

Sie fährt sich in etwa so, als ob der Choke noch ein bißchen offen wäre. (oder zu?)

gruß lion666
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Zuletzt geändert von Lion666 am Di 15. Mär 2005, 15:29, insgesamt 2-mal geändert.
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RE: Am Ende vom Latein!

#5

Beitrag von Lion666 » Di 15. Mär 2005, 15:33

Könnte es etwa das gleiche Problem sein wie in diesem Beitrag: "Steckerprobleme an RC36 Bj. 1994" auf der HP unter "Technik" zu lesen.
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RE: Am Ende vom Latein!

#6

Beitrag von Olf » Di 15. Mär 2005, 16:55

Was die CBR 900 betrifft: Ich meine ab 1994..oder so...haben zumindest die Vergasermodelle keine Spritpumpe mehr verbaut bekommen, bei der VFR läuft das aber nicht. Zumindest bei meiner RC 36 / 1 geht das nicht, sonst hätte ich mir die Investition in eine neue Pumpe sicherlich erspart.

Deine Maschine scheint "wie gebremster Schaum" zu fahren, stimmt´s ?

Hast du eventuell zuviel Öl aufgefüllt ? Ich hatte mal eine neue NTV direkt beim Händler abgeholt und die fuhr auch sehr bescheiden, wie gedrosselt, einfach träge. Da ich meine alte NTV in Zahlung gegeben hatte wußte ich ja was "normal" war. De facto hatte man das Kurbelgehäuse randvoll 8o gemacht. Nach dem Abpumpen war alles wieder in Ordnung. Übrigens bei einem Wasserpumpenschaden hast Du auch evtl. ein volles Kurbelgehäuse...allerdings mit Öl und Wasser (habe ich bei einer VFR aber noch nicht gehört...eher bei KTM :D)

Wenn ein Zylinder übrigens nicht mitläuft macht sich das (zumindest bei meiner) nicht unbedingt durch einen sehr unrunden Motorlauf bemerkbar, sie läuft halt nur etwas langsamer....ich tendiere bei Deinen geschilderten Symptomen auch in die Richtung. Wie gesagt, probiere erstmal neue Zündkerzen aus.

Oder lass sie laufen und ziehe immer einen anderen Zündkerzenstecker ab, dann merkst du ja auch welcher Zylinder evtl. nicht mitläuft.

Mehr fällt mir im Augenblick auch nicht dazu ein....

Ciao,

Olf
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RE: Am Ende vom Latein!

#7

Beitrag von Lion666 » Di 15. Mär 2005, 17:07

Danke Olf,

Also Ölstand ist i.O. Allerdings riecht es ein kleinesbißchen nach Benzin, was auf Zündaussetzer schließen läßt. Werde das mit den Zündkezrzen auf jeden Fall mal ausprobieren.
Werde auch mal alle Steckerverbindungen überprüfen.

Um den Leistungsvergleich zu beschreiben.
Momentan fährt sie etwas träge und bremst nicht so stark ab wenn man das Gas wegnimmt (4-Takter-typisch). Eben, als ob der Choke noch ein bissl offen ist.
Sie macht auch kein Mänchen mehr und zieht nicht so schnell hoch. Beim Kauf war noch eine 34PS-Drosselung drin. Es waren Scheiben mit kleiner Bohrung im Ansaugtrakt. So in etwa fährt sie jetzt, nur etwas zügiger.
Bei voller Leistung macht sie normalerweise noch im 2. Gang Männchen(bei orignialer Übersetzung!) und klingt agressiver.

Gruß lion666
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MarkusT
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#8

Beitrag von MarkusT » Di 15. Mär 2005, 20:34

Bin mir zwar nicht 100% Sicher aber die Rc 24II hat doch auch Gleichdruckvergaser verbaut?

Evtl ist eine Membran defekt. Bau den Vergaser mal auseinander und schmier ein wenig Fett an den Rand der Membrane und bau sie wieder ein es kann dann für ein Weilchen besser sein. Hatte ein Kumpel von mir an seiner ZZR so gemacht weil er raus finden wollte ob es daran liegt. Aber die Membrane musst du dann trotzdem tauschen.

Markus
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#9

Beitrag von Lion666 » Di 15. Mär 2005, 23:47

Du meinst also die Menbran könnte ein bissl undicht sein???
Das klingt recht plausibel. Aber warum gehts mal und mal wieder nicht? Werds trotzdem mal probieren und Bericht erstatten.


Danke,

Gruß lion666
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ins
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#10

Beitrag von ins » Mi 16. Mär 2005, 09:31

haua,haua, das ist ein weites Feld und schwer Einzugrenzen.

Am KFZ hatte ich mal, dass ein Zündkerzenstecker defekt war, dann lief die Kiste auch nicht richtig. Gemein war, dass das nur zeitweilig und in einem bestimmten Temperaturbereich auftrat. Die Werkstatt tippte damals auf mechanischen Schaden und riss vorsorglich schon mal den Zylinderkopf runter...

Viel Erfolg bei der weiteren Suche,
ins
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erich66
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Will' mitraten!

#11

Beitrag von erich66 » Mi 16. Mär 2005, 09:56

Bearbeite mal alles was mit der Zündung zu tun hat mit Kontaktspray und hol dir neue Zündkerzen.
Alles schon mal dagewesen:
"Ich habe neue Zündkerzen drin, die können es nicht sein!!!"
Anschliessend die halbe Kiste zerlegt, zusammen gebaut: verweigerte weiterhin dern(an)sprung ;(
Zündkerzen gewechselt :D
Aber der Schmidt labert ja nur Sch...(ups, Aktion "sauberes" Forum) :rolleyes:
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:director: Dat is'n Fahrzeug, kein Bremszeug!:boxen:

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RE: Will' mitraten!

#12

Beitrag von Lion666 » Mi 16. Mär 2005, 13:17

Bin ja schon drauf und dran an der Zündung, Vergaser, Kontakte etc. Dauert eben ein bissl!
;)

Gruß lion666
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RE: Will' mitraten!

#13

Beitrag von Olf » Mi 16. Mär 2005, 13:51

:motzen:...schneller :D

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Suzi Q.
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#14

Beitrag von Suzi Q. » Mi 16. Mär 2005, 19:55

Altes Mädel = wieviel km?
Mach´ mal Kompressionstest und Ventilspielkontrolle.
Zieht sie Nebenluft?
Spritleitung geknickt?
Ansonsten einen Schluck Rostlöser in die Spritleitung, kurz starten, abstellen, am nächsten Tag starten und laufen lassen.
0
Nur echt mit dem Q.

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MarkusT
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#15

Beitrag von MarkusT » Mi 16. Mär 2005, 21:11

Original von Lion666
Du meinst also die Menbran könnte ein bissl undicht sein???
Das klingt recht plausibel. Aber warum gehts mal und mal wieder nicht? Werds trotzdem mal probieren und Bericht erstatten.


Danke,

Gruß lion666
Weiß auch nicht warum, aber war bei meinem Kumpel auch so. Das es immer mal wieder besser und schlechter wurde. Bei ihm war die Dichtfläche porös.
Test it.

Markus
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Ka-Ha
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#16

Beitrag von Ka-Ha » Do 17. Mär 2005, 07:35

hi,jungs
markus hat bestimmt recht, hatte im bekanntenkreis einen ebensolchen fall!
bitte berichte weiter bin aufs ergebniss gespannt.

vfr gruß von dr oscht alb

ka-ha
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A bissle domm isch jeder, blos so domm wia mancher isch koiner :jetzt:
Schwaub aus iberzeigong :applaus:

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#17

Beitrag von Lion666 » Do 17. Mär 2005, 18:30

Was hab ich verbrochen? Langsam verlier ich echt die Lust an dem Mopped. ;(

Habe gestern die Zündkerzen und Öl gewechselt. Sie läuft zwar auf allen Zylindern, aber immernoch nicht auf voller Leistung.
Wollt heute weiter Fehlersuche (Danke für all eure Tipps! :)) betreiben, aber der Anlasser dreht durch. Bis gestern hatte sie das noch nie gemacht und heute kann ich sie noch nicht mehr mit dem Anlasser starten.
Das macht echt keinen Spaß die Dicke anzuschieben.

Toll, gestern das Öl gewechselt und jetzt kann ich das alles wieder ablassen?? :motzen:

Also ich will ja jetzt nicht gegen alle Lobeshymnen sprechen, aber meine ZZR hat nicht solche Macken gehabt, obwohl sie wesentlich mehr km aufm Tacho hatte. Die VFR hat jetzt ca. 40tkm drauf.

Also bevor ich jetzt alles schlecht machen will, woran könnte es liegen, dass jetzt urplötzlich der Anlasser durchdreht? Was sollte ich mir alles besorgen bevor ich mich bis zum Anlasser vorkämpfe und worauf muß ich achten? :nixweiss:

Hat jemand ne Explosionszeichnung von nem VFR-Motor?

Gruß lion666
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martin.witten
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#18

Beitrag von martin.witten » Mo 13. Jun 2005, 12:26

Hast du den Fehler eigentlich gefunden???
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Rasch
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RE: Am Ende vom Latein!

#19

Beitrag von Rasch » Mo 13. Jun 2005, 21:24

Hallo.
Ich hatte damals auch solche probleme mit meiner RC 36.
Erstens hab ich einen falschen Benzinfilter verbaut der nicht genug Sprit fördert wie der originale, zweitens waren ca 3 Ansaugstutzen mit den Jahren lose gegangen ( Darum auch Nebenluft gezogen) und drittens noch die Schlauchklemmen vom Benzinfilter zu fest gezogen und daher noch den Spritfluß auch noch verringert.Als dieses alle behoben war,Ja da schau her,da hauts mich beim beschleunigen fast vom Sattel.
Schau mal einfach auch diese Sachehn durch um sie wenigstens ausschließen zu können.
Gruß Rasch.
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RE: Am Ende vom Latein!

#20

Beitrag von Lion666 » Mo 13. Jun 2005, 22:50

Ok, das mit dem Benzinfilter und den Ansaugstutzen werd ich auf jeden Fall nochmal überprüfen.

Danke!
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hondaralle
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RE: Am Ende vom Latein!

#21

Beitrag von hondaralle » Do 16. Jun 2005, 13:17

Hallo Lion 666

Hat ich schon, Anlasserfreilauf gerissen

127 € für das Gehäuse und 2,50 für eine von 3 Rollen.

Ansaugstutzen von aussen mit Startpilot oder Bremsenreiniger ( bei Standgas ) absprühen , bei Undichtigkeiten Drehzahländerungen.

Gruß ralf
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RE: Am Ende vom Latein!

#22

Beitrag von Lion666 » Do 16. Jun 2005, 14:03

Hi,

Der Anlasser war auch gerissen. Hab ihn wieder repariert (schweißen, anlassen, nacherodieren etc.). Er hat bis vor kurzem auch super funktioniert.
Jetzt dreht er wieder ab und zu durch, liegt evtl. an den Rollen und Feder. Falls ich keinen günstigen gebrauchten Freilauf bekomme werd ich mal die Rollen und Federn wechseln.

Mein Problem am Motor war ein gebrochenes Zündkabel!

Die Zündkerzen sind auch alle neu, Öl ist frisch und in der richtigen Menge, Vergaser ist komplett gereinigt.

Mein Drehzahlmesser geht leider nicht. Muß am Drehzahlgeber oder sonstirgendwo an der Elektrik liegen. Der Drehzahlmesser selber geht wenn man extern Spannung drauf gibt. Wo liegt der Drehzahlgeber genau?

Bis zur Probefahrt ging auch die Neutralstellung noch, jetzt nicht mehr. Wo ist der Geber für die Neutralstellung?

PROBEFAHRT:

Hab sie angemacht, hat etwas gedauert weil die Vergaser ja noch leer waren. Bin die erste Runde gefahren, alles super.
Bei der zweiten Runde wollte ich an der Tankstelle anhalten und tanken. Beim Gaswegnehemen an der Tankstelle ging sie schon aus, obwohl sie kurz zuvor noch Standgas gehalten hat. Hab getankt und wollte sie wieder starten, nix ging! Auch nicht nach mehreren Versuchen.
Wollte sie dann anschieben, nix! Das Spielchen ging so über 2km (incl. Hügel) und außer ein paar Fehlzündungen kam nix.

Jetzt rutscht mein Freilauf wieder durch und somit muß ich erstmal den reparieren. Dann geht's wieder auf Fehlersuche. Das ist jetzt nämlich mein Hauptzeitvertreib, früher war's ja mal Motorradfahren! ;(

Egal, jetzt bin ich erstmal für 4 Wochen in Budapest (Auslandspraktikum) und kann dann wieder mit neuem Mut an die Sache herangehen.

Viele Grüße lion666
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#23

Beitrag von Ingo_1999 » Sa 18. Jun 2005, 07:29

Hallo,

das mit dem "gebremsten Schaum" und Ruckeln bzw. kurzen Aussetzern hatte meine auch mal. Teilweise lief sie wie immer, dann nach der nächsten Kurve nicht mehr. Bei mir war wohl die CDI schuld. Ich hatte noch eine (für 8 DM ersteigerte ;) ) neue rumliegen. Seit ich die drin habe, ist alles wieder bestens. Die alte kommt jetzt immer als letzte Reserve mit...

Dies nur als Ergänzung der Fehlermöglichkeiten ;)
0
Gruß,

Ingo

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#24

Beitrag von Elektroaxel » Sa 18. Jun 2005, 09:43

Halo Lion666,
hatte das gleiche an meiner RC24.
War ein ganz dusseliger Fehler (nicht lachen). Hatte bei der Montage des Tankrucksackes den Lenkkopfriemen vor den Ansaugstutzen des Luftfilters gezogen. Prüf mal ob in dem Bereich alles grün ist, oder was davor hängt oder sonst verstopft ist.

Bei einem anderen Moped hatte ich diese Erscheinung weil die Tankentlüftung nicht funktionierte. Hast Du vielleicht irgendwo den Schlauch gequetscht?

In ersten Fall läuft das Schätzchen zu Fett. Schau Dir die Zündkerzen an. Wenn die schwarz und ölig aussehen kriegt Sie zu wenig Luft.

Wenn Sie hellgrau, silbrig bis weiß aussehen kriegt Sie zu wenig Sprit (zuviel Luft).
Schau mal nach dem Benzinhahn. Da ist im Tank ein Filter, der vieleicht versaut ist.

Solletest in jedem Fall auch mal Synchronuhren dranhängen, dann siehst Du ob die Vergaser gleichmäßig arbeiten. Wenn da was aus der Reihe tanzt und sich nicht einstellen läst, Vergaser überholen.

Gruß

Axel
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