Moped dreht nicht aus

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MarkusT
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Moped dreht nicht aus

#1

Beitrag von MarkusT » Sa 14. Jun 2014, 12:11

Hallo Forum,

vielleicht habt ihr ja spontan eine Idee?

Folgendes Problem:

Meine RC24 (159tkm) dreht in den oberen Gängen nicht mehr über 10500U/min.

Im 1. und 2. Gang fährt sie sich mehr oder minder unauffällig, im 3. dreht sie nur langsam über 10500, im 4. gar nicht mehr

Wenn ich das Moped im letzten Gang beschleunige, geht sie Tacho 220-230. Wenn ich die Gänge ausdrehe 180-200.

Im etwas kälteren Zustand (morgens) fährt sie sich besser wie abends bzw. nach einer halben Stunde Fahrzeit.

Letzter KD 2012 bzw. 3tkm, dabei wurden die Zündkerzen getauscht und nach den Ventilen geschaut.
Letztes Jahr hab ich sie lediglich ca. 1800km gefahren, das Jahr davor auch sowas, in beiden Fällen nur anfang des Jahres, das restliche jahr bin ich meist meine anderen Mopeds gefahren. Da hab ich als erstes gedacht, es liegt an einem verdreckten Vergaser, deswegen hab ich mal so Vergaserreiniger (Liqui Moly) reingeworfen, ohne nennenswerten Effekt. Als nächstes hab ich den original Benzinfilter getauscht, nachdem aufschneiden, hab ich darin keine nennenswerte Verschmutzungen erkannt. Der neue ist auch noch sauber (50-100km gefahren) das bei der Aktion abgelassene Benzin sah auch gut aus, ohne Rost etc.

Heute hab ich mal nach dem Luftfilter geschaut, sieht relativ sauber aus, obwohl er schon über 30tkm und 5 Jahre drin ist (War auch die Aussage der Werkstatt, das er gut aussehe und sie deswegen nicht getauscht haben).

Wo der Lufi schonmal unten war hab ich auch gleich die Airbox entfernt und den Vergaser mal angeschaut, was ich ohne ausbau gesehen habe, war alles blitzeblank. Die eine Membrane die ich ausgebaut habe, war augenscheinlich in Ordnung (wie testet man sowas).

Die Nadel war ganz oben am Schaft etwas eingelaufen (oder nur verdreckt?). Aber das sollte ja keine Einfluss auf das Volllast verhalten haben, oder doch?

Hab das Möppi dann auch mal ohne Airbox angemacht, die Schieber gehen relativ synchron rauf und runter, so gut man das halt mit dem Auge erkennt...

Ich hab im WHB keine Info gefunden, wieviel die Benzinpumpe fördern muss, wisst ihr das?

Wie würdet ihr als nächstes Vorgehen?

Vergaser Ultraschallen? Lufi tauschen (hab noch irgendwo nen K&N inkl. Öl+Reiniger von meinem alten Moped)? Zündkerzen tauschen? Benzinpumpe tauschen? Kompression testen?

Markus
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Zuletzt geändert von MarkusT am Sa 14. Jun 2014, 13:33, insgesamt 4-mal geändert.



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RE: Moped dreht nicht aus

#2

Beitrag von Thomas » Sa 14. Jun 2014, 15:52

Der K&N wäre mal ne gute Idee, auch ein optisch intakter "sauberer" Lufi kann durch Feuchtigkeit soweit beeinträchtigt sein, daß das Moped mit Leistungsmangel reagiert.
Schnell gemacht und günstig dazu, wenn du sowas eh noch rumfliegen hast.

Thomas
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#3

Beitrag von darkdog » Sa 14. Jun 2014, 16:16

Würde die Drosselklappen kontrollieren, dass auch alle voll aufgehen. Dazu die Schieber ob sie ganz hoch gehen, nicht dasd sich eine Feder verwurstelt hat...dann noch die Hauptdüsen auf verengungen prüfen.
Gruß
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#4

Beitrag von Akut7 » Sa 14. Jun 2014, 17:16

Hallo Markus,

also die eine Nadel sieht laut Photo sehr gut aus, wie's eben so is' nach fast 30 Jahren und 160.000 km. Passt, normale Gebrauchsspuren daran kann's nicht liegen. Wiewohl es derer davon ja 4 Stück gibt. Wennst schon beim checken bist, dann auch noch die restlichen drei. Die Möglichkeit, dass ein Schieber nicht ganz freigängig gleitet, ist eher selten, doch was haben wir nicht alles schon erlebt :motzen:

Tja, wie würd' ich vorgehen?

Zuerst mal die leichteren Checks.

Zündkerzen sind 3.000 km alt? Also neu!

Luftfilter ersetzen ist mal keine Hexerei und K+N bringt's sowieso.

Dann die Benzinpumpe. Zur Durchflussmenge der BP kann ich dir leider auch keine Werte sagen, im Regelfall leiden diese Mitsubishi Unterdruckpumpen jedoch im Laufe der Jahre an abgebrannten Kontakten, was wiederum zu unregelmäßiger Förderung bis hin zum Totalausfall führt.

Wenn bis dahin alles passt, dann die leider nicht so leichten Checks: Vergaser!

Die Hauptdüsen (je eine große und eine kleine pro Kammer) sind auch für mich ein ganz heisser Tip, denn wenn da eine verharzt ist, dann nützt auch Vergaserreiniger rein gar nichts. Da bleibt dann nur mehr Vergaserbatterie raus, Schwimmerkammerdeckeln runter, Düsen rausschrauben und gegen Licht kontrollieren bzw. durchpusten versuchen. Wenn da eine Öffnung dicht ist bzw. nicht alle komplett frei sind, merkst du's sofort und dann kannst Du vorsichtig und mit Gefühl mittels einer entsprechend dünnen Nadel die Verstopfung lösen.
Bei der Gelegenheit auch Schwimmernadel/Sitz checken.

Die "längeren" Stehzeiten Deines Moppeds können schon die Ursache sein.

Unsere Moppeds haben fast die gleiche Laufleistung, meine jetzt 180.000 km. Ultraschallreinigung war noch nie nötig, dass Reinigen der Düsen jedoch schon 2x!

Das mal alles so spontan...

lg Andi
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#5

Beitrag von Akut7 » Sa 14. Jun 2014, 17:39

2 Fragen noch:

Wie läuft sie auf Standgas? Und kannst Du sie im Leerlauf im Stand ausdrehen?
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#6

Beitrag von MarkusT » Sa 14. Jun 2014, 19:25

Erstmal danke für die umfassenden Ressonanz :winken2: :winken1:

Bevor ich sie zusammenbau, werde ich erst nochmal die anderen Drosselklappen, Nadeln, Schieber und Membrane checken, kommt man an die vorderen überhaupt vernünftig dran? Hab mich natürlich an einem hinteren versucht :)

Wie gesagt aufgehen tun sie , bewegen tun sie sich auch halbwegs synchron. Sie dreht sauber im Stand auch unauffällig hoch. Ganz ausgedreht hab ich sie mit Airbox noch nicht, ohne Airbox, hat sie nicht richtig hochgedreht.

In den ersten beiden Gängen dreht sie aus, ich mein aber sie hat weniger Leistung.

Das Startverhalten ist seit der Vergaserreinigung auch besser wie zuvor (jetzt wieder beim ersten mal drücken zuvor manchmal 2-3 Startversuche), andererseits sind auch die Aussentemperaturen höher und die Starts dichter beieinander...

Bei meinen letzten Benzinpumpendefekten bzw. Benzinpumpenrelais defekten ging das Moped immer ganz aus um dann nach ein paar Minuten wieder zu starten, aber die Unterbrecherkontakte kann ich mal schnell kontrollieren ist ja nur noch eine Schraube :)

Als nächstes werde ich den K&N einbauen, wobei ich den erst mal ausbauen muss (komplette Mopeds brauchen einfach weniger Platz als zerlegte ;) )

An die Hauptdüsen geh ich erst ran wenn das nichts hilft, so ein Vergaserausbau am V4 ist einfach eine Scheißjob, zumal ich dann gleich neue Ansauggummis verbauen würde und die Vergaser auch gleich im Ultraschall baden lassen würde, wenn sie schon mal draußen sind, denn eigentlich hab ich nicht vor, das in den nächsten 25 Jahren nochmals zumachen.

Was mir beim schreiben so einfällt: Haltet ihr es für machbar, mit einer Düsenfeile von oben die Hauptdüse freizu machen, oder ist da die Gefahr zugroß, das ich was kaputt mache? Das könnte man ja auch machen, bevor man alles wieder zusammen puzzelt. Denn im Endeffekt ist es mir ja wurscht was es ist, Hauptsache sie schnurt bis August wieder wie vor 28 Jahren 8)

Markus
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#7

Beitrag von ManfredK » Sa 14. Jun 2014, 19:40

Original von MarkusT
... mit einer Düsenfeile von oben die Hauptdüse freizu machen, oder ist da die Gefahr zugroß, das ich was kaputt mache?

Markus
Die relevanten Hauptluft-Bohrungen stehen 90° quer zur Senkrechten......
Die Gefahr einer Beschädigung (sogar mit maßhaltigen Reibalen) ist recht groß. Da die Beschädigung erst nach Komplettmontage auffällt, ist es einfacher die Vergaser auszubauen (30 Minuten) sie mit Ultraschall reinigen zu lassen (100 - 200 €) einzubauen (45 Minuten) und sauber einzustellen (10 - 60 Minuten)

In der Zeit in der die Vergaser draußen sind, lässt sich das Ventilspiel prüfen, der Luftfilter vorbereiten, die Kraftstoffpumpe (900 ccm/min) kontrollieren und und und....

Nicht vergessen mal die Zündspannungsreserve zu kontrollieren... dein Fehlerbild erinnert mich an unzureichende Zündleistung. Stecker, Spannungsversorung, Hochspannungsleitung lässt sich manuell recht einfach kontrollieren, um die Spannungsreserve zu kontrollieren musst du dir eine Vorfunkenstrecke von ca. 5mm Luftspalt bauen. (Oder natürlich kaufen... gibt es z.B. als Sonderwerkzeug ZAT 3 bei einem STIHL Händler).

Für besonders mutige die 30.000 V verkraften gibt es noch eine weitere Möglichkeit, von der ich hier aber nichts schreibe, da sie nicht ungefährlich ist
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#8

Beitrag von MarkusT » Sa 14. Jun 2014, 20:50

Original von ManfredK

Die relevanten Hauptluft-Bohrungen stehen 90° quer zur Senkrechten......
Die Gefahr einer Beschädigung (sogar mit maßhaltigen Reibalen) ist recht groß. Da die Beschädigung erst nach Komplettmontage auffällt, ist es einfacher die Vergaser auszubauen (30 Minuten) sie mit Ultraschall reinigen zu lassen (100 - 200 €) einzubauen (45 Minuten) und sauber einzustellen (10 - 60 Minuten)
Ok dann lass ich den Versuch bleiben, Meine Gedanke den Vergaser nicht abzubauen ist folgender:

Vergaser abbauen 30min, 4neue Ansaugummis kaufen(4x30-60€); vergaser zerlegen damit sie ins Ultraschall passen (40min) wahlweise Versand (6,9€) eine Woche Warten bis sie wieder da sind (nochmals 6,9€ Versand), Einbauen 60min, Irgendwo abgeben zum einstellen(100€)

Original von ManfredK
In der Zeit in der die Vergaser draußen sind, lässt sich das Ventilspiel prüfen, der Luftfilter vorbereiten, die Kraftstoffpumpe (900 ccm/min) kontrollieren und und und....
Danke werde das auch mal testen
Original von ManfredK
Nicht vergessen mal die Zündspannungsreserve zu kontrollieren... dein Fehlerbild erinnert mich an unzureichende Zündleistung. Stecker, Spannungsversorung, Hochspannungsleitung lässt sich manuell recht einfach kontrollieren, um die Spannungsreserve zu kontrollieren musst du dir eine Vorfunkenstrecke von ca. 5mm Luftspalt bauen. (Oder natürlich kaufen... gibt es z.B. als Sonderwerkzeug ZAT 3 bei einem STIHL Händler).

Für besonders mutige die 30.000 V verkraften gibt es noch eine weitere Möglichkeit, von der ich hier aber nichts schreibe, da sie nicht ungefährlich ist
also alle Kontakte der Zündanlage mal kontrollieren evtl. mit Kontaktspray bearbeiten?

Und was stell ich mir unter einer Vorfunkenstrecke vor? Hab das noch nie gehört. Eine (kurze) Googlesuche hat mir auch nichts geliefert, das ich verstanden hätte.

Hat sowas auch ein Autohändler, hab da einen mit seeehr viel Spezialwerkzeug an der Hand...

Danke für deine Mühe

Markus
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#9

Beitrag von Thomas » Sa 14. Jun 2014, 21:42

Früher ging das ma so: du trennst eine Zündleitung durch, steckst die beiden Enden des Kabels in einen transparenten Schlauch mit einem gewissen Abstand zueinander und hast dadurch eine Vorfunkenstrecke. Dieses Kabel mit nem definierten Abstand der Kabel sollte an allen Zylindern ein ähnliches Bild ergeben und anständig funktionieren.
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#10

Beitrag von MarkusT » Sa 14. Jun 2014, 21:46

Original von Thomas
Früher ging das ma so: du trennst eine Zündleitung durch, steckst die beiden Enden des Kabels in einen transparenten Schlauch mit einem gewissen Abstand zueinander und hast dadurch eine Vorfunkenstrecke. Dieses Kabel mit nem definierten Abstand der Kabel sollte an allen Zylindern ein ähnliches Bild ergeben und anständig funktionieren.
Wie ich soll meine Zündkabel kaputt machen???? ?( ?( ?(

Sorry, ich steh auf dem Schlauch :nixweiss: Bringt es da was wenn ich alle 4 Zündkerzen Stecker mit ner ausgebauten Kerze teste, oder bin ich da auf dem Holzweg??? :nixweiss:
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#11

Beitrag von Thomas » Sa 14. Jun 2014, 22:23

Nein, Kerli, du sollst da nix kaputtmachen :blind:

Nimm dir ein Stück Zündleitung aus dem Zubehör mit passendem Stecker und montiere diese dann entsprechend modifiziert anstelle der originalen Teile. Oder du nimmst die Ori-Zündkabel aus den Spulen, bestückst die Spulen mit meinetwegen 20cm freier Leitung und konstruierst daraus dann mit Hilfe eines Schlauchs die beschriebene Apparatur.
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#12

Beitrag von ManfredK » Sa 14. Jun 2014, 22:43

Besorg dir 20 cm Zündleitung und einen dazu passenden Klarsicht-PVC Schlauch mit dem du Original-Leitung und Zubehörleitung verbinden kannst

Original Zündkerzendstekcer demontieren

Original Zündleitung mittels PVC Schlauch mit dem Stück neuen Zündleitung verbinden und dabei 5mm Abstand lassen.

Original-Zündkerzenstecker auf die neue Zündleitung drauf und auf die Kerze drauf

Motor starten - muss auf allen 4 Zylindern laufen

Das ganze wiederholst du für alle 4 Zylinder
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#13

Beitrag von Thomas » Sa 14. Jun 2014, 22:55

Ich glaube, wir meinen ungefähr dasselbe :D

Jedenfalls sollte Markus jetzt ungefähr wissen, was er machen soll. Trotzdem den K&N unbedingt testen!
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#14

Beitrag von MarkusT » So 15. Jun 2014, 00:32

Original von ManfredK
Besorg dir 20 cm Zündleitung und einen dazu passenden Klarsicht-PVC Schlauch mit dem du Original-Leitung und Zubehörleitung verbinden kannst

Original Zündkerzendstekcer demontieren

Original Zündleitung mittels PVC Schlauch mit dem Stück neuen Zündleitung verbinden und dabei 5mm Abstand lassen.

Original-Zündkerzenstecker auf die neue Zündleitung drauf und auf die Kerze drauf

Motor starten - muss auf allen 4 Zylindern laufen

Das ganze wiederholst du für alle 4 Zylinder
Ahhhhh nun hab ich es verstanden, wie es geht.

Wenn ich dann einmal keinen oder einen schwachen Funken habe ist die Zündspule am Ende und ich kann diese tauschen. Wenn alle gleich gut zünden ist es was anderes.
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#15

Beitrag von ManfredK » So 15. Jun 2014, 09:00

richtig erfasst!
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#16

Beitrag von MarkusT » So 15. Jun 2014, 09:16

Original von ManfredK
richtig erfasst!
Super, hab gestern mal richtig was gelernt, danke an euch.

Jetzt muss ich nur mal in die Garage dürfen....
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#17

Beitrag von MarkusT » Mo 7. Jul 2014, 07:26

Bin zwar nur unwesentlich weiter gekommen und konnte die Zündung noch nicht testen, aber in 3 Zündspulen ist Rost an dem Pin, wo das Zündkabel eingestöpselt wird, werde mal schauen wie meine eingelagerten Zündspulen aussehen und entsprechend tauschen.
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#18

Beitrag von MarkusT » Di 8. Jul 2014, 00:57

Ich bin schockiert von nun 11 untersuchten Zündspulen sind nur 5St. frei von Rost ;( ;(

Und das nach nicht mal 30 Jahren.

Wenn ich in dem Tempo weiter vorwärts komme dann werde ich im Oktober berichten ob das er Fehler war 8o
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#19

Beitrag von Akut7 » Di 15. Jul 2014, 16:02

Original von MarkusT
Ich bin schockiert von nun 11 untersuchten Zündspulen sind nur 5St. frei von Rost ;( ;(

Und das nach nicht mal 30 Jahren.
Ja so eine Sauerei, wo gibt's den sowas?? :laugh: :laugh: :laugh:
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#20

Beitrag von aerox_01 » Mi 16. Jul 2014, 16:26

Original von ManfredK


Nicht vergessen mal die Zündspannungsreserve zu kontrollieren... dein Fehlerbild erinnert mich an unzureichende Zündleistung. Stecker, Spannungsversorung, Hochspannungsleitung lässt sich manuell recht einfach kontrollieren, um die Spannungsreserve zu kontrollieren musst du dir eine Vorfunkenstrecke von ca. 5mm Luftspalt bauen. (Oder natürlich kaufen... gibt es z.B. als Sonderwerkzeug ZAT 3 bei einem STIHL Händler).
bei Detlev ... gibt es uebrigens ein nettes kleines Pruefgeraet zum Testen der Funkenstrecke, wird einfach in den Kerzenstecker reingesteckt und dann kann man die beien Pruefspitzen stufenlos voneinader entfernen. Geht richtig gut...
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#21

Beitrag von schneekönig » Mi 16. Jul 2014, 17:26

Wenn du schon Korrosion an den Anschlüssen der Zündkabel an den Spulen gesichtet hast, dann ist sicher auch das Zündkabel innen korrodiert (Grünspan).
Ich würde, neben der Prüfung der Funkenstrecke, als erstes neue Zündkabel (kann aus dem Zubehör sein) montieren, dabei den Anschluss an jedem Kerzenstecker reinigen und auch die Anschlüssen an den Spulen säubern. Korrosion setzt den Übergangswiderstand nach oben, was den Stomfluss reduziert.

Was den K&N betrifft, bin ich mir nicht sicher. Natürlich gehört ein 30t-km-Papierfilter ersetzt, aber ich habe mit Vergasermoppeds die Erfahrung gemacht, dass dann die Vergaserabstimmung nicht mehr zum höheren Luftdurchlass des K&N passt. Die Banditen z.B., die gehen dann im unteren Teillastbereich wie ein Sack Nüsse. Hier half wirklich nur der Originalfilter. Auch Zubehörfilter aus Papier haben einen anderen Luftdurchsatz (höher) und verschlechterten das Laufverhalten maßgeblich.
Ich würde also wieder einen neuen und originalen Hondafilter verbauen, sicher ist sicher.
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#22

Beitrag von ManfredK » Mi 16. Jul 2014, 17:49

Weil ich gerade an eine frühere Meisterprüfung dachte....

In den Zündkerzensteckern sind Entstörwiderstände eingebaut. Diese Widerstände lassen sich auch ausbauen. Von der Kerzenseite aus in den Stecker reinschauen, dann siehst du schon wo du mit einem großen Schlitzschraubendreher drehen mußt.

Diese Entstörwiderstände hatten wir künstlich (Salzsäure) altern lassen und damit Zündaussetzer bei hohen Drehzahlen fabriziert.

Lohnt auch da mal einen Blick reinzuwerfen.
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#23

Beitrag von MarkusT » Mi 16. Jul 2014, 22:49

Wie geschrieben ich hab immerhin 5 gute Spulen mit Kabeln gefunden. Die sind verbaut, das Moped dreht aber trotz der und des k+n nicht 100% sauber im Stand hoch. Hab jetzt mal nen Papierfilter geordert, der sollte morgen da sein, da am So bestellt.

Manfred, rausschrauben, kontrollieren und dann wieder reinschrauben, oder?

Meint ihr beiden die Zündspulen sind rettbar? Ich hätte die entsorgt ;(
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Zuletzt geändert von MarkusT am Mi 16. Jul 2014, 22:57, insgesamt 1-mal geändert.



ManfredK
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#24

Beitrag von ManfredK » Do 17. Jul 2014, 07:58

Original von MarkusT

Manfred, rausschrauben, kontrollieren und dann wieder reinschrauben, oder?

Meint ihr beiden die Zündspulen sind rettbar? Ich hätte die entsorgt ;(
Richtig... raus, kontrollieren, Kontaktflächen ggfs. mit 1000er Schleifpapier reinigen, rein

Zündspulenkontakte mal mit Rostumwandler und Kontakt Chemie Nr. 60 behandeln.
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#25

Beitrag von MarkusT » Do 17. Jul 2014, 12:26

Original von ManfredK
Zündspulenkontakte mal mit Rostumwandler und Kontakt Chemie Nr. 60 behandeln.
Bei der Zündspule hab ich aber irgendwie schon bedenken, das das bei den Pins was bringt, aber versuch macht kluch
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