Kupplug rutscht

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Kupplug rutscht

#1

Beitrag von mybikeisred » Di 3. Apr 2012, 21:43

Hallo Gemeinde,
hab ein Problem mit der Kupplung....
Vorab diese Info´s : Scheiben, Beläge und Federn vor kurzem gegen neue ausgetauscht ( nicht orginal, Satz bei H. Gericke gekauft). Danach machte der Anlasserfreilauf Probleme...diesen auch wieder auf Vordermann gebracht....jetzt taucht wieder das rutschen der Kupplung auf. Nach ca. 15km Fahrt merkt man das wenn beschleunigt werden soll...Motor dreht hoch aber Beschleunigung nicht wirklich....sehr Vorsichtig am Gas drehn..dann gehts...aber das durchrutschen merke ich schon deutlich. In kaltem Zustand ist alles normal....nach besagter Strecke is dann Ende....und Gehäusedeckel finde ich ist dann auch übermässig heiss...kan nach so kurzer Strecke eigentlich nicht sein....Kühlsystem funktioniert aber einwandfrei....Lüfter springt an...also wird Wasser vom Motor mit dem Kühler ausgetauscht. (Thermostat ok). Wasserpumpe läuft auch...
Also, Wo könnte da der Fehler liegen...
Vermute das die Kupplung auch schleift wenn komplett eingekuppelt ist...aber wieso?
Hat da wer erfahrung oder ne Idee?
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#2

Beitrag von Sunris89 » Mi 4. Apr 2012, 09:46

Da ich meine VFR noch nicht lange habe kann ich jetzt nur Vermutungen aufstellen.
1. Evtl. Falsches Öl verwendet
2. Irgendwas stimmt nicht mit der Hydraulik der Kupplung (Wasser in der Leitung welches sich bei Hitze ausdehnt und somit einen Druck verursacht der die Kupplung zum Schleifen bringt). Vielleicht ist auch was mit dem Geber oder Nehmer Zylinder der Hydraulikleitung.

Gruß Andreas
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#3

Beitrag von Akut7 » Mi 4. Apr 2012, 15:29

Lamellen und Scheiben in der richtigen Reihenfolge eingebaut?
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#4

Beitrag von hermann2124 » Mi 4. Apr 2012, 16:50

Hallo Uwe,

würde mal die Flüssigkeit tauschen.
Wie Andreas schon unter Punkt 2 schrieb.

Gruß
Hermann
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#5

Beitrag von mybikeisred » Mi 4. Apr 2012, 17:34

Hallo. da hab wir ja schon mal ein paar Sachen gefunden.
Also falsches Öl schliess ich aus, ist frisches HG Performace 10 W 40 teilsynthetisch ( Ist auch in meiner RC46 drin und läuft)
Wasser im Hydrauliköl ? Wie sollte das da rein kommen ? Aber ok, Flüssigkeit tauschen hab ich noch nicht gemacht, werd das mal machen.
Geber & Nehmerzylinder hatte ich auch schon in Verdacht. Hab daraufhin mal meinen freundlichen HH angesprochen und der meinte nur das da nicht das Problem liegen könnte weil man das schon beim ersten einkuppeln merken würde das die Küpplung reisst oder kriecht.
Mach erst mal den Flüssigkeitswechsel und dann mal schaun
Danke für eure Beteiligung, meld mich dann wieder
Gruß
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#6

Beitrag von hermann2124 » Mi 4. Apr 2012, 18:36

Hi Uwe.

Für die Kupplungshebelei wird kein Hydraulikoel genommen.
Das ist normale DOT4-Bremsflüssigkeit.
Und Bremsflüssigkeit hat die Eigenschaft, dass es Wasser "magisch" anzieht und aufnimmt. Wenn der Wasseranteil zu hoch ist,
verdunstet dieses bei warmen und sehr warmen Motor und bildet dann eine Dampfblase.
Da funzt bei kaltem Motor alles normal.
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#7

Beitrag von mybikeisred » Mi 4. Apr 2012, 18:46

Hallo herrmann,
danke für die Info, das wusste ich garnicht. Dachte immer das sei Hydrauliköl.
Fülle das zwar nicht ein sondern kauf natürlich immer Bremsflüssigkeit, dachte aber echt das sei Hydrauliköl.
Tja, man lernt nie aus....lach
Viele Grüße
mybikeisred
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#8

Beitrag von Thomas » Mi 4. Apr 2012, 20:58

Original von hermann2124
Hi Uwe.

Für die Kupplungshebelei wird kein Hydraulikoel genommen.
Das ist normale DOT4-Bremsflüssigkeit.
Und Bremsflüssigkeit hat die Eigenschaft, dass es Wasser "magisch" anzieht und aufnimmt. Wenn der Wasseranteil zu hoch ist,
verdunstet dieses bei warmen und sehr warmen Motor und bildet dann eine Dampfblase.
Da funzt bei kaltem Motor alles normal.

Interessant........und warum bremst dann eine mit Wasser versetzte Bremse nicht abrupt, sondern fällt aus? Weil es eventuell gar keinen erhöhten Druck im System gibt, da dieser über die Ausgleichsbohrung im HBZ entweichen könnte? Was analog auch für die Kupplung gilt.....
Als Folge würde die Kupplung nicht trennen, aber Durchrutschen steht nicht auf dem Programm. Anders ist es bei nicht freigängigen Komponenten, also Druckstange, Nehmerkolben, Geberkolben, aus welchen Gründen auch immer.

Thomas
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#9

Beitrag von hermann2124 » Mi 4. Apr 2012, 21:41

Original von Thomas
Original von hermann2124
Hi Uwe.

Für die Kupplungshebelei wird kein Hydraulikoel genommen.
Das ist normale DOT4-Bremsflüssigkeit.
Und Bremsflüssigkeit hat die Eigenschaft, dass es Wasser "magisch" anzieht und aufnimmt. Wenn der Wasseranteil zu hoch ist,
verdunstet dieses bei warmen und sehr warmen Motor und bildet dann eine Dampfblase.
Da funzt bei kaltem Motor alles normal.

Interessant........und warum bremst dann eine mit Wasser versetzte Bremse nicht abrupt, sondern fällt aus? Weil es eventuell gar keinen erhöhten Druck im System gibt, da dieser über die Ausgleichsbohrung im HBZ entweichen könnte? Was analog auch für die Kupplung gilt.....
Als Folge würde die Kupplung nicht trennen, aber Durchrutschen steht nicht auf dem Programm. Anders ist es bei nicht freigängigen Komponenten, also Druckstange, Nehmerkolben, Geberkolben, aus welchen Gründen auch immer.

Thomas
Oder zu vollem Vorratsbehälter, die im Übereifer der Besitzer bis zum Rand aufgefüllt wurden.
Dann baut sich beim betriebswarmen Motor auch Druck im System auf.
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#10

Beitrag von Sunris89 » Mi 4. Apr 2012, 23:16

Original von Thomas
Original von hermann2124
Hi Uwe.

Für die Kupplungshebelei wird kein Hydraulikoel genommen.
Das ist normale DOT4-Bremsflüssigkeit.
Und Bremsflüssigkeit hat die Eigenschaft, dass es Wasser "magisch" anzieht und aufnimmt. Wenn der Wasseranteil zu hoch ist,
verdunstet dieses bei warmen und sehr warmen Motor und bildet dann eine Dampfblase.
Da funzt bei kaltem Motor alles normal.

Interessant........und warum bremst dann eine mit Wasser versetzte Bremse nicht abrupt, sondern fällt aus? Weil es eventuell gar keinen erhöhten Druck im System gibt, da dieser über die Ausgleichsbohrung im HBZ entweichen könnte? Was analog auch für die Kupplung gilt.....
Als Folge würde die Kupplung nicht trennen, aber Durchrutschen steht nicht auf dem Programm. Anders ist es bei nicht freigängigen Komponenten, also Druckstange, Nehmerkolben, Geberkolben, aus welchen Gründen auch immer.

Thomas
Da sich bei einer Bremse die Bremsflüssigkeit in der Regel nicht sehr stark erhitzt, dehnt sich das darin enthaltende Wasser nicht aus (kein Überdruck). Zudem lässt sich Wasser leichter verdichten als Bremsflüssigkeit was wiederum ein Verlust der Bremsleistung zur Folge hat.
Gruß Andreas
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#11

Beitrag von Moppedtouri » Do 5. Apr 2012, 01:51

Original von Sunris89
Da sich bei einer Bremse die Bremsflüssigkeit in der Regel nicht sehr stark erhitzt, dehnt sich das darin enthaltende Wasser nicht aus (kein Überdruck). Zudem lässt sich Wasser leichter verdichten als Bremsflüssigkeit was wiederum ein Verlust der Bremsleistung zur Folge hat.
Gruß Andreas
Klugscheißermodus an: Die Kompressibilität k bei Flüssigkeiten ist größer als im Festkörper. Im Verhältnis zur Kompressibilität bei Gasen ist k von Flüssigkeiten immer noch sehr klein. Man spricht deshalb von einer 'praktischen Inkompressibilität' von Flüssigkeiten.
Zitat von der RWTH Aachen, Fachbereich Physik, Klugscheißermodus aus.
Eigentlich hat Hermann alles relevante hierzu schon gesagt, doch hier das Wichtigste noch einmal:
1. Brems- bzw. Kupplungsflüssigkeit (beim Mopped in aller Regel identisch) ist hygroskopisch, das heißt sie zieht Feuchtigkeit an. Das ist in der Regel der in der Luft enthaltene Wasserdampf (Luftfeuchtigkeit).
2. Wasser in der Bremsflüssigkeit ist schlecht. Hat aber bei einem komplett kalten System zunächst noch keine oder kaum Auswirkungen da auch Wasser nahezu inkompressibel ist.
3. Erst wenn das ganze System heiß wird, tut sich das Problem auf: Das Wasser gast aus. Das heißt es bilden sich kleine Luftbläschen. Diese können zu einer richtigen Luftblase anwachsen. Und Luft ist sehr kompressibel - man denke nur an eine Luftpumpe, die man mit dem Daumen verschließt, und dennoch mit Muskelkraft fast oder sogar vollständig zusammen drücken kann, ohne dass Luft entweicht. Wenn also eine Luftblase in der Bremse groß genug ist kann es sein, dass man den Bremshebel bis zum Griff durchziehen kann bei nur mäßiger, im schlimmsten Falle sogar ohne Bremswirkung. In einem solchen Notfall hilft "pumpen", also Bremshebel kurz nachgeben und sofort wieder ziehen, im Zweifelsfalle mehr fach bis die Bremswirkung eintritt.
Übrigens ist diese Hygroskopie - eine unerwünschte Eigenschaft der Bremsflüssigkeiten - auch der Grund, warum man diese alle 2 Jahre wechseln sollte - ganz unabhängig von der Kilometerleistung.


Und nun zu Deinem Problem, Uwe:
Thomas hat Recht. Sollte die Kupplungsflüssigkeit tatsächlich mit Luft geschwängert sein, so wäre die Folge keine rutschende Kupplung, sondern eine nicht mehr vernünftig trennende Kupplung. Also kann hierin nicht die Ursache für Dein Problem liegen.

Ich würde ein mechanisches Problem bei der Montage als Ursache vermuten. Leider habe ich keinen besseren Tip für Dich als den, alles nochmal zu zerlegen, zu prüfen und erneut zusammen zu bauen. Hast Du mal geprüft ob alle Kupplungslamellen/Reibscheiben wirklich identisch sind oder ob es da evtl. Unterschiede gibt? Ich weiß nicht wie es mit der VFR ist. Bei meiner Bandit gibt es eine von 7 Kupplungslamellen, die etwas dicker ist als der Rest. Und die muss, soweit ich mich erinnere, ganz innen sitzen.

Mich macht die von Dir beschriebene Hitzeentwicklung am (Kupplungs?) Gehäusedeckel stutzig. Bist Du Dir sicher dass die größer ist als vor dem Wechsel der Kupplungsbeläge?

Du sagst dass Du zunächst Probleme hattest mit dem Anlasserfreilauf. Wie viele Kilometer bist Du denn nach dem Kupplungswechsel / vor der Anlasserfreilauf-Reparatur gefahren? Ist die Kupplung da noch nicht gerutscht wenn der Motor warm war?
Wenn Du das Gehäuse noch mal auf machst achte mal auf erhöhten Abrieb (Späne, "Metallmehl") - evtl. auch das Öl noch mal ablassen um dies zu prüfen.

Viel Erfolg bei der Suche und'n Gruß vom Moppedtouri
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#12

Beitrag von Akut7 » Do 5. Apr 2012, 17:44

Ich würde ein mechanisches Problem bei der Montage als Ursache vermuten. Leider habe ich keinen besseren Tip für Dich als den, alles nochmal zu zerlegen, zu prüfen und erneut zusammen zu bauen. Hast Du mal geprüft ob alle Kupplungslamellen/Reibscheiben wirklich identisch sind oder ob es da evtl. Unterschiede gibt? Ich weiß nicht wie es mit der VFR ist. Bei meiner Bandit gibt es eine von 7 Kupplungslamellen, die etwas dicker ist als der Rest. Und die muss, soweit ich mich erinnere, ganz innen sitzen.i
Das meinte ich.
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#13

Beitrag von mybikeisred » Do 5. Apr 2012, 20:52

Hallo zusammen,

@ Moppedtouri : hier mal die History : hab die Karre voriges Jahr günstig gekauft, dann über den Winter einige grundlegene Dinge gemacht die normal so anstehen...Ölwechsel, neue Bat usw....(Brems&Kupplungsfüssigkeit nicht). dann dieses Jahr bei der ersten Fahrt festgestellt das Kupplung rutscht (Ca nach 15km). also neue Kupplung bei HG bestellt und in richtiger Reihenfolge wieder eingebaut....dann machte der Freilauf schlapp....diesen wieder repariert...dann erneute Fahrt...nach ca. 15 km wieder das Kupplungsrutschen und da dann auch gemerkt das das Gehäuse recht warm(heiss) ist...
Also das mit dem Wasser in der Flüssigkeit hört sich plausibel an....doch...warum wird dann das Gehäuse so schnell heiss....
Vermutung ist das die Kupplung ständig schleift...also nicht richtig schliesst

Werde wie gesagt jetzt mal die Flüssigkeit wechseln und dann nochmal fahren.....wenn dann das Problem immer noch auftaucht werd ich wohl die gesamte Mechanik inkl Geber - Nehmer und Pumpe mal checken müssen...

Ist schon ulkig...hatte mir die RC24 zugelegt als Alltags und Schraubergelegenheit......lach....und jetzt kann ich daran nur noch schrauben...

Danke für eure Beiträge...weiterer Verlauf wird berichtet
Gruß
mybikeisred
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#14

Beitrag von mybikeisred » Do 5. Apr 2012, 20:54

high,,,noch was vergessen

@ akut7....ist bei ner VFR auch so mit den Lamellen....die erste ist etwas kleiner und gehört nach hinten...also wird zuerst eingesetzt...

Gruß
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#15

Beitrag von Moppedtouri » Fr 6. Apr 2012, 00:20

Original von mybikeisred
high,,,noch was vergessen

@ akut7....ist bei ner VFR auch so mit den Lamellen....die erste ist etwas kleiner und gehört nach hinten...also wird zuerst eingesetzt...

Gruß
mybikeisred
Das heißt Du weißt nicht genau ob die Wärmeentwicklung am (Kupplungs?) Gehäuse schon vor dem Tausch der Kupplung so war, bzw. ob sie nicht völlig normal ist!?
Wenn diese Wärme ebenfalls nach 15 Kilometern bereits auftrat, dann ist sie höchstwahrscheinlich nicht normal. Denn nach 15 Kilometern - so sie nicht gerade in der Wüste im Hochsommer zurück gelegt wurden - ist der Motor sicherlich noch nicht betriebswarm. Aber ehrlich gesagt glaube ich auch nicht, dass die Wärme von einer möglicherweise schleifenden Kupplung kommt. Denn:
Sollte die Kupplung permanent rutschen müsstest Du dies von den ersten Metern an spüren. Dass sie erst später zu rutschen beginnt muss mit der sich ändernden Betriebstemperatur zusammen hängen.
Außerdem gibt es keine direkte Verbindung der sich drehenden Kupplung zum Kupplungsgehäuse. Eine durch Reibung entstandene Wärme würde vom Öl aufgenommen und im Motorgehäuse verteilt werden - vornehmlich im unteren Bereich, also noch unterhalb des Kupplungsgehäuses.
Gibt es irgend welche anderen Hinweise, akustischer Art, dass da was nicht stimmt?
Gruß vom Moppedtouri
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#16

Beitrag von Akut7 » Fr 6. Apr 2012, 08:42

Original von mybikeisred
high,,,noch was vergessen

@ akut7....ist bei ner VFR auch so mit den Lamellen....die erste ist etwas kleiner und gehört nach hinten...also wird zuerst eingesetzt...

Gruß
mybikeisred
Salve Männer, yeah ich weiss, deswegen war meine erste Frage. Fahre ja eine 24/I :winken1: und habe die Kupplung selbst auch schon getauscht.

Hatte vor 2 Jahren jedoch ein ähnliches Phänomen. D.h. nach einigen Kilometern begann bei Beschleunigung die Kupplung zu rutschen. Habe alles gecheckt, vom Öl bis zum Kupplungshebel. Ergebnis war ein Tausch des Hebelzylinders + Hebel + Leitung. Da war irgendeine Dichtung hinüber. Seit dem keine Probleme mehr.

Gruß Andi
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#17

Beitrag von mybikeisred » Mi 18. Apr 2012, 03:07

Hallo zusammen...
tja, was soll ich sagen,,,,Flüssigkeit getausch, ( Behälter nicht überfüllt) und Problem besteht immer noch....
Werde mich mal dranmachen Geber & Nehmer zu checken....

Was mir aber am meisten Kopfweh macht ist die Wärmeentwicklung vom Kupplungsgehäuse....wieso wird nach so kurzer Strecke so warm?
Normalerweise liegt die Temperatur bei den paar Kilometern so bei 40-50°C.
@moppedtouri : leider kann ich nicht sagen ob das vorher auch so war mit der Wärme...als ich gemerkt hab das die Küpplung rztscht hab ich ne neue geordert und eingebaut, erst danach ist mir aufgefallen das das Gehäuse so warm wird.

Naja...weiterschrauben und optimistisch bleiben.....

Über weiteren Erfolg, bzw Misserfolg wird berichtet...
Gruß
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#18

Beitrag von Moppedtouri » Mi 18. Apr 2012, 12:26

Original von mybikeisred
Hallo zusammen...
tja, was soll ich sagen,,,,Flüssigkeit getausch, ( Behälter nicht überfüllt) und Problem besteht immer noch....
Werde mich mal dranmachen Geber & Nehmer zu checken....

Was mir aber am meisten Kopfweh macht ist die Wärmeentwicklung vom Kupplungsgehäuse....wieso wird nach so kurzer Strecke so warm?
Normalerweise liegt die Temperatur bei den paar Kilometern so bei 40-50°C.
@moppedtouri : leider kann ich nicht sagen ob das vorher auch so war mit der Wärme...als ich gemerkt hab das die Küpplung rztscht hab ich ne neue geordert und eingebaut, erst danach ist mir aufgefallen das das Gehäuse so warm wird.

Naja...weiterschrauben und optimistisch bleiben.....

Über weiteren Erfolg, bzw Misserfolg wird berichtet...
Gruß
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Nun denn, ich hatte es ja schon geschrieben dass überalterte Kupplungsflüssigkeit unmöglich das Problem sein kann.
Was aber auch ich noch immer nicht wirklich verstehe ist das Ding mit der Wärmeentwicklung. Vielleicht ist die aber auch normal? Müsste man mal bei einem gleichen Modell prüfen . . .
Wenn's die Lichtmaschinenseite wäre würde ich meinen das sei vielleicht normal, evtl. als Folge induktiver Ströme die möglicherweise dort fließen . . .
Bist Du Dir absolut sicher dass es das Kupplungsgehäuse ist welches so warm wird, und wird der Rest des Motor/Getriebeblockes deutlich weniger warm?

Gruß vom Moppedtouri
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#19

Beitrag von mybikeisred » So 22. Apr 2012, 23:36

Hallo @ all !
Also zur Wärmeentwicklung....es ist nicht nur das Kupplungsgehäuse und nicht nur das LM- gehäuse....der gesamte Motorblock wird ungewöhnlich warm(heiß)...nach ca 30km kaum noch anfassbar.....
hab die Maschine heut mal nach der Fahrt aufgebockt....überall nachgesehen...keine undichte Stelle o.Ä. gefundeh auch nicht an den Kupplungsleitungen.....Nehmer und Geberzylinder arbeiten einwandfrei....Mittlerweile schliesse ich aus das irgendwas vom Kupplungssystem mit dem Problem zu tun hat....sondern die extreme Wärmeentwicklung des gesamten Motorgehäuses der auslöser ist...
Hab mal am Hinterrad gedreht und es entstand ein ziemlich hässliches quitschen(krächtsen) am Antriebsritzel....und bei weiterem drehen auch leichte Geräusche an den Hinterradlagern....tippe jetzt eher auf ein Lager innerhalb des Motors (Antriebswelle???)
Öl ist auch auszuschliessen....Samstag gewechselt gegen Öl mit JA SO MA 2 Zulassung.
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#20

Beitrag von Moppedtouri » Mo 23. Apr 2012, 12:26

Hallo Uwe,

ehrlich gesagt bin ich da mit meinem Latein auch am Ende. :nixweiss:
Was ich in Deiner Situation tun würde ist mich um einen gebrauchten Motor zu bemühen - sollte es eigentlich reichlich geben. Den alten Motor entweder komplett wegwerfen (würde ich vermutlich tun, vorher noch Kupplung und Federn ausbauen) oder als Ausschlacht-Teileträger in die Garage / den Keller stellen - wobei ich nicht wirklich wüsste, welche Teile innerhalb des Motors kaputt gehen sollten, die man dann austauschen könnte . . .

Ein Öffnen des Motors und Überprüfen / Austauschen aller Lager ist vom Aufwand her meines Erachtens nach wirtschaftlich kaum vertretbar. Wieviele Kilometer hat Deine RC24 denn auf der Uhr?
Es sei denn Du findest einen Besessenen, dessen persönlicher Ehrgeiz darin besteht, die Fehlerquelle Deines defekten Bikes zu lokalisieren, das Bike auch wieder zusammen zu bauen und das Ganze für'n Kasten Bier oder so . . . ;)
Auf jeden Fall viel Erfolg!

Gruß vom Moppedtouri
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#21

Beitrag von MarkusT » Di 24. Apr 2012, 09:19

Original von mybikeisred
Hallo @ all !
Also zur Wärmeentwicklung....es ist nicht nur das Kupplungsgehäuse und nicht nur das LM- gehäuse....der gesamte Motorblock wird ungewöhnlich warm(heiß)...nach ca 30km kaum noch anfassbar.....
hab die Maschine heut mal nach der Fahrt aufgebockt....überall nachgesehen...keine undichte Stelle o.Ä. gefundeh auch nicht an den Kupplungsleitungen.....Nehmer und Geberzylinder arbeiten einwandfrei....Mittlerweile schliesse ich aus das irgendwas vom Kupplungssystem mit dem Problem zu tun hat....sondern die extreme Wärmeentwicklung des gesamten Motorgehäuses der auslöser ist...
Hab mal am Hinterrad gedreht und es entstand ein ziemlich hässliches quitschen(krächtsen) am Antriebsritzel....und bei weiterem drehen auch leichte Geräusche an den Hinterradlagern....tippe jetzt eher auf ein Lager innerhalb des Motors (Antriebswelle???)
Öl ist auch auszuschliessen....Samstag gewechselt gegen Öl mit JA SO MA 2 Zulassung.
Würde mir mal die Getriebeausgangswelle anschauen da wo das Lager drauf sitzt, evtl. war die Kette mal zu stark gespannt und nun ist das Lager am Arsch, wenn eine Murmel fehlt dann funktioniert auch die Kuplung nicht mehr, wobei es mich wundern würde, wenn du damit noch fahren kannst. Einfach mal das Ritzel runter mache und mit nem Montiereisen das Lagerspiel kontrollieren...
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#22

Beitrag von mybikeisred » Mi 25. Apr 2012, 22:19

High @ all.!
Lager sind überprüft....alles OK....!
Wärme kommt definitiv von der schleifenden Kupplung....!
Beschriebenes Geräusch kam von einer lockeren Schraube am Antriebsritzel.
Habe heute einen genialen Schrauber kennen gelernt....der hat nur einmal den Kupplungshebel angefasst und sofort gesagt das es ein Montagefehler sein muss...also eher eine Kleinigkeit....da ich mir recht sicher war das Lamellen & alles andere richtig montiert sind hab ich mal Geber und Nehmer ausgebaut...gereinigt und wieder montiert....und was soll ich sagen....keine Geräusche mehr.....morgen nochmal Probefahrt...dann mal weiterschaun...
Gruß
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Wie? Was?

#23

Beitrag von Moppedtouri » Do 26. Apr 2012, 12:30

Original von mybikeisred
High @ all.!
Lager sind überprüft....alles OK....!
Wärme kommt definitiv von der schleifenden Kupplung....!
Beschriebenes Geräusch kam von einer lockeren Schraube am Antriebsritzel.
Habe heute einen genialen Schrauber kennen gelernt....der hat nur einmal den Kupplungshebel angefasst und sofort gesagt das es ein Montagefehler sein muss...also eher eine Kleinigkeit....da ich mir recht sicher war das Lamellen & alles andere richtig montiert sind hab ich mal Geber und Nehmer ausgebaut...gereinigt und wieder montiert....und was soll ich sagen....keine Geräusche mehr.....morgen nochmal Probefahrt...dann mal weiterschaun...
Gruß
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Mir ist nicht so wirklich klar in welchem Zusammenhang
- lockere Schraube am Antriebsritzel
- schleifende Kupplung
- übermäßige Wärmeentwicklung
- Montagefehler
zueinander stehen sollen. Sicher, eine lockere Schraube am Antriebsritzel ist mit ziemlicher Sicherheit auf einen Montagefehler zurück zu führen. Aber wie hängt der mit einer schleifenden (oder doch rutschenden?) Kupplung zusammen?
Im Zusammenhang mit der Wärmeentwicklung: Wie ist das mit der neuerdings "schleifenden Kupplung" eigentlich von Dir gemeint? Du hast die Kupplung gezogen (ausgekuppelt) und dennoch schleift sie? Oder meinst Du vielleicht doch die rutschende Kupplung? Vielleicht ist aber auch ein am bzw. im Kupplungsgehäuse schleifender Kupplungskorb gemeint, der Ursache für die Wärmeentwicklung sein könnte?
Ehrlich gesagt blicke ich da nicht mehr wirklich durch, und ich hoffe Dein genialer Schrauber kann Dir da mehr Licht ins Dunkel bringen . . .

Gruß vom Moppedtouri
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#24

Beitrag von mybikeisred » Sa 28. Apr 2012, 21:54

Hallo
@Moppedtouri.....die lockere Schraube am Antribsritzel verursachte dieses krächtzende Geräusch.....war also nur ein Nebenefekt...dennoch recht kapital, wenn ich damit weiter gefahren wäre. Deshalb war davon auszugehen das jemand da rumgefummelt hat
mit schleifender Kupplung war gemeint beim hochbeschleunigen...nicht in kaltem zustand....das verursachte auch die schnelle(nach ca.15km laufleistung) Wärmaentwicklung des gesamten Gehäuses....
der Montagefehler bestand jedoch nicht meinerseits....Kupplung war rechtsseitig korrekt zusammengebaut....da hat wohl der Vorbesitzer den Fehler gemacht, weil er wohl dachte er könne die rutschende Kupplung damit beheben...als ich das gemerkt hab wurde ja eine komplett neue Kupplung eingebaut...habe wohl dabei auch den Montagefehler linksseitig übernommen...deshalb rutschte auch die neue
Im Endeffekt lags daran, das Geber und Nehmerzylinder so eingebaut wurden das kein Spiel mehr im System war und die Kupplung immer ein wenig Druck bekam, also leicht entkuppelt war....
Nun is aber von dieser Seite alles wieder gut.....ca 100km gefahren, auch Bahn....nix rutsch mehr....Wärmeentwicklung ist noch da aber nicht mehr so schnell, daher denke ich im Normbereich.....
So kanns gehn....kleiner Fehler...große Wirkung!
So...und nun ab in die Saison....
Gruß an alle !
mybikeisred
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