Motor stirbt ab

VFR 750 F RC24/1 Bj 1986-1987
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costa 2608
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#26

Beitrag von costa 2608 » Mo 22. Jul 2013, 15:36

@ Gunther

Ich tippe Du meinst ZSF.
Wenn Du dich bei denen http://zsf-motorrad.de/ anmeldest hats Du Zugriff auf den Teilekatalog incl. Explosionszeichnungen.
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;) manchmal ist ein Tritt in den Hintern auch ein Schritt nach vorne ;) VFR OC Mitglied 2284 Beiträge als Moderator sind explizit als solche gekennzeichnet.

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Jürgen1949
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#27

Beitrag von Jürgen1949 » Mo 22. Jul 2013, 18:56

bei den hier geschilderten Problemen liegt es in den allermeisten Fällen an durch den alten Sprit zugesetzten Leerlaufdüsen. Hauptdüsen setzen sich in der Regel nicht zu - da müßten schon größere Brocken kommen. Das Ding läuft dann nur mit gezogenem Choke - und wenn man es irgendwie überlisten kann, wieder bei Vollgas.
Sind die Leerlaufdüsen richtig zu, helfen in der Regel keine Spritzusätze mehr, da muß man mechanisch ran. Bin schon mit tagelangem Einlegen in Bremsenreiniger gescheitert. Ich benutze dafür den Draht einer Drahtbürste zum vorsichtigen Pulen. Natürlich ohne Gewalt. Hatte damit bei alten Vergasern immer Erfolg.
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guedo
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#28

Beitrag von guedo » Di 23. Jul 2013, 11:33

@ costa 2608:
Danke - genau den meinte ich...!

@ Jürgen1949:
Danke für die Info - werde mir die Düsen einmal vornehmen...
Wie ist Deine Meinung zu dem ausgebrochen Teil?

Gruß Günther
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Jürgen1949
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#29

Beitrag von Jürgen1949 » Di 23. Jul 2013, 14:54

zu dem ausgebrochenen Teil kann ich erstmal nichts sagen, weil es schlecht zu erkennen ist. Ich hab auch keine Anlage zum nachschauen hier rumliegen. Ist das ein bewegliches Teil? Vielleicht kannst du das mal deutlicher fotografieren.
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#30

Beitrag von guedo » Mi 24. Jul 2013, 12:25

Hallo Jürgen,

habe hier einen Link zu "besseren" Fotos:
http://www.mediafire.com/folder/xva722ohl23ik/Honda_VFR

Gruß Günther
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Jautill
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#31

Beitrag von Jautill » Fr 16. Aug 2013, 10:46

Hi,
seid ein paar Wochen habe ich ein ähnliches Problem. Motor springt normal an mit Shoke und läuft munter in die 4000 , danach regel ich zurück und fahre langsam los. Nach ca 1000 Meter ohne Shoke nimmt die Kiste kein Gas mehr an und stirbt ab. Wenn ich Gück habe kann ich sie wieder starten ansonsten orgeln bis die Batt am Ende ist und hoffen das meine Frau mit dem Auto kommt zur Überbrückung. Dann ist wieder orgeln angesagt bis die Kiste wieder läuft. Wenn ja läuft sie danach ganz normal ohne Probl. und startet auch nach den Pausen wieder. Total unverständlich da ich denke entweder läuft oder läuft sie nicht, aber das tut sie wie sie will :(
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#32

Beitrag von gusch64 » Fr 16. Aug 2013, 17:05

Hallo Jautill

zunächst müsste man erst einmal von dir wissen, wann und was als letztes an service gemacht worden ist um einige sachen von vorne an auszuschliessen.

lg der Guido
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#33

Beitrag von Jautill » Fr 16. Aug 2013, 21:58

Hi,
war heute bei meiner freien Werkstatt meines Vertrauens und der meint es ist entweder die CDI oder Impulsgeber allerdings ohne Messung und langer intensiver Suche wird es schwierig. Lustig war allerdings das ich mit dem Defekt genau ankam und normal wieder wegfuhr ;( sonst glaubt ja Keiner einem so einen doofen Defekt. Letztendlich wird es höchstwahrscheinlich zu teuer für mich(Kosten/Wert de VFR) . Ich ärgere mich zwar, aber ohne besondere Schrauberkenntnisse wird es wohl nur ein Loch ohne Boden.

Werde noch den Tank leer hauen so weh es tut :(
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#34

Beitrag von gusch64 » Sa 17. Aug 2013, 10:01

Hallo Jautill

Also da du ja schreibst das sie "wenn sie wieder läuft"ganz normal fährt
schliesse ich deine CDI und den Impulsgeber erst einmal aus.
Impulsgeber und Hallgeber zündung sind ja recht schnell durchgemessen
CDI würde da schon schwieriger...

gehen wir nun davon aus das deine Kerzen OK (neu) sind ,deine Tankentlüftung
funktioniert,deine vergaser in ordnung sind ,und deine ansaugstutzen keine risse haben und deine Spritversorgung funktioniert bleiben eigendlich nur noch
Kabel und steckverbindungen über...

Überprüf doch ganz einfach mal die steckverbindung an der CDI (rote stecker)
nachdem du die stecker frei gelegt hast,machst du die Maschine an.dann ziehst du drückst du zärtlich an den Steckern im zusammengesteckten zustand natürlich.Geht die maschine beim ziehen aus hast du deinen übeltäter..(war bei mir so wegen ausgelutscht,mal lief sie mal nicht)

wenn dann ist es in der regel der grössere der beiden stecker ,der die zündspulen versorgt..

lg Guido
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#35

Beitrag von guedo » Mo 26. Aug 2013, 15:14

Hallo,

heute ging ich daran wieder alles zusammenzubauen...

Folgender Stand:

) Vergaser gereinigt (keinerlei Verschmutzungen sichtbar...)
) Schwimmerkammerdichtungen neu
) Ansaugstutzen (Gummi) neu
) Kerzen neu
) Zündfunken ok
) Benzinpumpe 1A
) Tank-Schlauchverbindungen tadellos
) Kabelverbindungen überprüft

Fazit:
Wie schon 2 Jahre zuvor :director:
Läuft NUR mit Choke, gebe ich leicht Gas stirbt der Motor ab, spiele ich ein weinig mit Choke & Gas schaffe ich es sie auch auf >5000 U/min zu bringen, Gas runter = Motor aus;
Starten ohne Choke (auch wenn warm) = springt gar nicht erst an

AHHHH - krieg die Krise ;(!!!

Irgendwelche Vorschläge...?

Gruß Günther
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#36

Beitrag von RC24 FIGHTER » Mo 26. Aug 2013, 19:42

mach doch mal die CDI auf und sieh nach ob da irgendwas verschmort ist.wenn ja dann brauchst du ne neue.Ich hätte da noch eine liegen :winken1:
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#37

Beitrag von redzac » Di 27. Aug 2013, 13:59

kann es sein dass Deine VFR so mager eingestellt ist, dass Sie nur mit Choke einigermaßen läuft?
Ich würde mal die Vergaser synchen lassen!
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#38

Beitrag von Jautill » Di 18. Mär 2014, 23:06

Hallo und frohes Neues ;)
Nachdem ich die Kiste eigentlich aufgegeben haben und sie in die Garage für unseren harten Winter packte, habe ich sie vor 2 Wochen wieder rausgeholt und bis jetzt hat sich der Fehler nicht mehr eingestellt. Obwohl oder gerade weil ich nichts gemacht habe.
Ich verstehe es zwar nicht, aber bin happy bisher :winken1:

Gruß bis zum nächsten unnötigen Stopp
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#39

Beitrag von guedo » Do 20. Mär 2014, 10:16

Hallo,

endlich Zeit für ein kleines update...!

) Tauschvergaser gekauft
) Schwimmerkammerdichtungen neu
) O-Ringe bei "Benzinröhrchen" erneuert
) Batterie erneuert (war nach 4 Jahren tot)

Fazit:
Mein Mädchen lebt wieder, Motor läuft rund! Jaaaaa - bin glücklich!!!

Soweit so schön, aber...
Duch das lange Stehen ging wohl der Kupplungsnehmerzylinder kaputt. Habe über ZSF (nochmals Danke für den Link) einen neuen besorgt und eingebaut.
Kann mit dem Kupplungshebel pumpen was ich will aber da geht gar nichts in die Leitung rein...?

Da kann man eigentlich doch nichts falsch machen?
Gibt es einen trick um in die komplett leere Leitung das DOT4 heineinzubekommen???

Danke für jede Info!

Gruß Günther
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#40

Beitrag von Autobahnracer » Do 20. Mär 2014, 11:56

Ich weis ja nicht, wie du entlüftet hast, aber am Besten funktioniert das in dem du Bremsflüssigkeit bis oben im Behälter einfüllst.
Dann Entlüfterschraube Öffnen und den Kupplungshebel durchziehen. Entlüfterschr. schließen und kupplungshebel langsam in ausgangs position
zurück. Das solange wiederhohlen bis keine Luftblässchen mehr aus der
entlüfterschraube entweicht. Am Besten einen kleinen Durchsichtigen schlauch
vorher auf der entlüfterschraube stecken. Zur not einen Ganzen Behälter
auf diese weise durchpumpen. Danach sollte es eigentlich gehen.
0
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#41

Beitrag von redzac » Do 20. Mär 2014, 13:45

So, hab nun die Kupplungsflüssigkeit gewechselt.
Es war eine arge Pampe.
Auch die Kupplungsstanke war ziemlich unschön. Sie hatte Ablagerungen.
Das Entlüften ist schon eine Geduldsprobe.

Für eventuelle Nachahmer:
Zuerst hatte ich die Schrauben, da wo die Kupplungsflüssigkeit reinkommt, mit Rostlöser eingesprüht und über Nacht wirken lassen.
Bei mir waren es dann zwei Torx-Schrauben. Habe die Torx-Nuss leicht mit dem Hammer in die Schrauben getrieben und dann mit sanfter Kraft geöffnet.
Deckel ab und Plastikdichtung raus.
Dann am Nehmerzylinder unten am Motor die Schraube wo der Schlauch befestigt ist, gelöst und darunter ein Gefäß gestellt. Dann kommt die alte Kupplungsflüssigkeit auch schon raus.
Als der Behälter oben am Griff leer war hab ich den Behälter gut gereinigt (Bremsenreiniger und flussenfreies Tuch).
Unten die Schraube wieder schließen.
Dann auf die Entlüftungsschraube einen durchsichtige Schlauch gesteckt und diesen in einen Behälter mit Bremsflüssigkeit gehängt.
Oben Bremsflüssigkeit nachgefüllt. Dann Entlüftungsschraube ganz leicht geöffnet und am Kupplungshebel gepumpt. Irgendwann kommt dann zwar keine Luft mehr aber es gibt keinen Druckpunkt.
Habe dann den Nehmerzylinder abgebaut. Oben eine lange Schraube, links eine etwas kürzere Schraube und unten rechts eine kurze Schraube.
Mittels einer Schraubzwinge dann den Zylinder zurückgedrückt und fixiert. Dann wieder gepumpt. Schraubenzwinge dann immer ein Stück gelockert und wieder gepumpt bis ein gewisser Druck vorhanden war.
Inzwischen die Kupplungsstange rausgezogen und mit 600er Schleifpapier bearbeitet und wieder eingefügt.
Dann den Deckel des Kupplungsbehälters samt Dichtung wieder aufgesetzt.
Mit der Schraubzwinge nochmals den Zylinder zurückgedrückt und dann den Nehmerzylinder wieder angeschraubt.
Ein paar mal mit dem Kupplungshebel pumpen und schon war ein konstanter Druck vorhanden.
Motor angelassen, Kupplung gezogen und Gang eingelegt.
Und siehe da - ganz wunderbar!!!
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#42

Beitrag von mago » Do 20. Mär 2014, 20:53

Ich habe mit dieser Technik immer Erfolg gehabt:
1. 10er Schlüssel auf Entlüfterschraube.
2. Schlauch aufstecken.
3. 100ml Spritze aufstecken.
4. Entlüfterschraube etwas öffnen
5. mit der Spritze ansaugen, dabei auf den Füllstand im Behälter am Lenker achten! Nicht leer saugen, sonst ist wieder Luft in der Leitung.
6. Oben nachfüllen und unten saugen, bis keine Blasen mehr kommen und der Druck, bei geschlossener E- Schraube ok ist.
Habe an meiner Stahlflexleitungen nachgerüstet.
Das funktioniert super!
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Zuletzt geändert von mago am Do 20. Mär 2014, 20:54, insgesamt 1-mal geändert.
Sehnde/ OT Höver, touren un schrauben ist schön!

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