aus alt mach neu Fahrwerk RC24II

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TitusV4
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aus alt mach neu Fahrwerk RC24II

#1

Beitrag von TitusV4 » Di 19. Okt 2010, 21:41

Hallo zusammen!

nach dem ich mich schon fast entschlossen hatte meine alte Dame (also mein Mopped) gegen neu zu ersetzen, habe ich nach Studium meines Lastenheftes festgestellt, dass die RC24II nach wie vor fast alles erfüllt, was ich mir von einem Mopped erwarte. Allerdings ging mir das unterdämpfte Fahrwerk mehr und mehr auf den Geist. Progressive Gabelfedern (und Stahlflex) hab ich schon vor einigen Jahren verbaut. Aber bei etwas sportlicher Fahrweise ging die gute beim Beschleunigen und beim Kurvenfahren doch arg in die Knie und beim Bremsen genau das Gegenteil. Also musste eine Überarbeitung des Fahrwerks her. Glücklicherweise sitzt 10km von mir Franz Racing. Nach eingehender Beratung habe ich mich für das 641er Wilbers Federbein und eine komplette Gabelüberarbeitung (inkl. neuer Federn) entschlossen. Ich hab die gute vor zwei Wochen abgegeben und letzte Woche wiederbekommen. Danach hab ich erst mal gemerkt, an was man sich alles im Laufe der Zeit so gewöhnt hat... Das Fahrwerk macht einen super stabilen Eindruck. Da ist nix mehr schwammig und wackelt auch nix, ohne das die gute jetzt knüppelhart wäre. Zudem ist sie hinten jetzt wenige Millimeter höher, was sie noch handlicher macht. Ich hab die VFR jetzt 21 Jahre. Wegen weiterer Motorräder und 3xNachwuchs, hat sie allerdings erst 56Tkm runter. Wir waren mit der Honda schon vollbepackt zu zweit in Urlaub und ich hab sie schon ettliche Runden bei Sicherheitstrainings über die Nordschleife gescheucht. Aber an so einen "fitten" Eindruck kann ich mich nicht erinnern. (Ich bekomme übrigens keine Provision vom Franz oder vom Benny Wilbers :))
Mein Fazit für überschaubares Geld bekommt man mit einer gute erhaltenen RC24, mit überarbeitetem Fahrwerk, ein eigenständiges Motorrad, dass den Vergleich mit moderneren Maschinen nicht zu scheuen braucht.

Titus
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#2

Beitrag von gast » Di 19. Okt 2010, 22:30

Echt ?? 8o



Muß ich auch mal machen.....

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Anderl
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#3

Beitrag von Anderl » Mi 20. Okt 2010, 09:48

was hast für den spaß bezahlt?
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TitusV4
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#4

Beitrag von TitusV4 » Mi 20. Okt 2010, 10:25

alles zusammen, inkl. Arbeitslohn, 1000,- €
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#5

Beitrag von gast » Mi 20. Okt 2010, 10:27

Und was genau ist da an der Gabel gemacht worden...?

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MarkusT
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#6

Beitrag von MarkusT » Mi 20. Okt 2010, 12:34

Was hast du für eine Feder verbaut? (Steht im Garantieschein) Und was wiegst du?

Naja bei 1000€ für ein neues Federbein und eine Gabelüberholung + neue Federn, werden vermutlich nur die Verschleißteile getauscht worden sein. Viel Luft bleibt da ja nimmer das Federbein kostet ja nach Version 400-850€. Aber wenn es funzt ist das ja auch schon viel wert.

Was ist an dem Federbein alles dran?
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#7

Beitrag von TitusV4 » Mi 20. Okt 2010, 16:27

Gabel:
Zerlegt, Innen gereinigt und Innenrohre poliert, Austausch der Simmeringe, Innen- und Außenrohrführungrn, O-Ringe, Staubkappen, Öl und halt der Gabelfedern. Welche Feder genau muss ich mal nachschauen.

Das Federbein ist in Zug- und Druckstufe einstellbar, mit externem Ausgleichbehälter. Federvorspannung manuell.
Zusätzlich geht bei der VFR nur entweder Höhenverstellung oder hydraulische Federvorspannung. Ich hab auf beides verzichtet. Das Federbein ist wie beschrieben schon etwas länger, da hab ich mich auf den Rat der Fahrwerksspezialisten verlassen. Und da ich fast nur noch Solo fahre, kann ich auch auf die externe Federvorspannung verzichten. Ich hab aber auch früher nicht ständig drann gedreht, sobald wir mal zu zweit gefahren sind.

Das Federbein kostet bei Wilbers 649,- Liste. Die Feder ist nach meinem (Sommer-)gewicht 80kg ausgesucht. Zusätzlich wird dann noch der bevorzugte Fahrstil berücksichtigt.
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#8

Beitrag von gast » Mi 20. Okt 2010, 16:55

Wofür wurden denn da die Innenrohre poliert...?? ?(

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#9

Beitrag von TitusV4 » Mi 20. Okt 2010, 23:41

das gehört zur Gabelüberarbeitung dazu. Ich vermute mal aus dem gleichen Grund aus dem man die Teile auch beschichten lassen kann. Weniger Reibung besseres Ansprechverhalten...
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#10

Beitrag von MarkusT » Do 21. Okt 2010, 09:17

Was mich noch interessieren würde wäre die Federrate deines Federbeins. Bin am überlegen bei meinem Wilbers eine 180 statt einer 190er Feder zu verbauen. Zu zweit hat das mit der 190er ganz gut geklappt. Aber alleine ist es etwas bockig hauptsächlich auf schlechter Strasse. Und da das Scheißteil gerade eh eingeschickt ist, weil es undicht ist; wäre das eine Option.
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#11

Beitrag von gast » Do 21. Okt 2010, 10:19

Original von MarkusT
Was mich noch interessieren würde wäre die Federrate deines Federbeins. Bin am überlegen bei meinem Wilbers eine 180 statt einer 190er Feder zu verbauen. Zu zweit hat das mit der 190er ganz gut geklappt. Aber alleine ist es etwas bockig hauptsächlich auf schlechter Strasse. Und da das Scheißteil gerade eh eingeschickt ist, weil es undicht ist; wäre das eine Option.


Ich denke, du bist so ein Leichtgewicht :rolleyes:

Zum Vergleich: Ursprünglich habe ich ein 190er bekommen. Da mir das aber zu weich war (damals war ich zu dumm, einfach mal die Druckstufe hart zu stellen) ,,,,habe ich ein 200er bekommen.

Und nun willst mit einem 190er fahren.........? :rolleyes:
Ich wiege ca.85 kilo........

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#12

Beitrag von MarkusT » Do 21. Okt 2010, 12:13

Nein ich bin am überlegen eine 180er verbauen zu lassen:)
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#13

Beitrag von gast » Do 21. Okt 2010, 12:53

Original von MarkusT
Nein ich bin am überlegen eine 180er verbauen zu lassen:)

:rolleyes: ...habe ich wieder krumme Augen gehabt...

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#14

Beitrag von TitusV4 » Do 21. Okt 2010, 14:01

Feder: 190 - 150 17mm vorgespannt.
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#15

Beitrag von Thomas » Do 21. Okt 2010, 15:54

Hab grad mal geschaut: bei mir ist ne 180er Feder im FB (Wilbers bzw. Technoflex ohne DS). Wenn ich mir vorstelle, dass einige es noch strammer mögen.....mir reichts jedenfalls so, ich hab bei Wilbers damals auch reinen Solo-Betrieb angegeben, also keine Rücksicht auf eventuellen Sozius-Betrieb.
Ach ja: Fahrer mit Klamotten je nach Jahreszeit zw. 85 u. 90 Kilo.

Thomas
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Zuletzt geändert von Thomas am Do 21. Okt 2010, 15:55, insgesamt 1-mal geändert.

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#16

Beitrag von gast » Do 21. Okt 2010, 16:40

Das ist unter Umständen falsch.

Eine weichere Feder ist nicht automatisch weicher im Betrieb.

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#17

Beitrag von Thomas » Fr 22. Okt 2010, 10:25

Original von gast
Das ist unter Umständen falsch.

Eine weichere Feder ist nicht automatisch weicher im Betrieb.
Schon klar, aber du redest schon von einer RC24?

Wenn ich mal spasseshalber ne andere Feder probieren wollte, würdest du ne 190 oder gleich ne 200 empfehlen? Wie gesagt, bin rein solo unterwegs.
Weiss eigentlich jemand die Federrate des originalen Teils?

Thomas

wenn der MarkusT nicht so weit weg wär...
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#18

Beitrag von gast » Fr 22. Okt 2010, 11:27

Original von Thomas
Original von gast
Das ist unter Umständen falsch.

Eine weichere Feder ist nicht automatisch weicher im Betrieb.
Schon klar, aber du redest schon von einer RC24?

Wenn ich mal spasseshalber ne andere Feder probieren wollte, würdest du ne 190 oder gleich ne 200 empfehlen? Wie gesagt, bin rein solo unterwegs.
Weiss eigentlich jemand die Federrate des originalen Teils?

Thomas

wenn der MarkusT nicht so weit weg wär...







Die orginale Federrate kannst du evt in einem der WHB finden (manchmal jedenfalls)
Oder du schaust selber. Eintauchtiefe und Gewicht sind ja in etwa bekannt.


Und ob es eine RC24 oder irgendein anderes Mopped ist, spielt dabei nun keine Rolle.
Sehr oft wird eine zu weiche Abstimmung als "hart" gefühlt.
Bei meinen vielen "Spielchen" mit der Dämpfereinstellung kann ich dir davon ein Lied singen... :rolleyes:


Das mit der Feder kann ich dir so nicht beantworten. Ich weiß ja nicht, was drinnen ist, und wie weit die Kiste eintaucht.

Ich selbst fahre recht harte Abstimmungen (ist mir nun oftmals) aufgefallen.


Grundsätzlich sind die Zubehörbeine nicht so viel anders gefedert, als das Orginal. Kann ja auch nicht.
Die Zubehör-Gabelfedern z.B. haben offenbar mit:
- orginaler Vorspannung
-und orginalen Öl
...fast identische Eigenschaften zu den orginal Federn.
Jedenfalls habe ich das bei meiner BMW mal so heraus gefunden



Die Heckfeder ist eigentlich keine Kunst. Korrekt vorgespannt. Entweder kommt es dann hin, oder nicht.
Taucht die Kiste auch mit viel Vorspannung immer noch zu weit, ist die Feder halt einfach zu weich.
-und vorsicht mit der Dämpfereinstellung. Die beste feder kann nicht gut funktionieren, wenn man sie nicht läßt ;)

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#19

Beitrag von Thomas » Fr 22. Okt 2010, 12:30

Nun ja, die 24er ist dahingehend etwas anders, als sie insgesamt etwas wenig Federweg hinten hat (moderne Konstruktionen haben durchweg mehr zu bieten). Also muss ich, um genug Federweg zu haben, mit relativ wenig Negativ-FW arbeiten, sonst hängt das Teil zu sehr in den Seilen. Hab ich ne zu harte Feder, nutze ich nicht den möglichen FW aus, ist die Feder zu weich, hauts einem bei starken Stössen trotz korrektem NFW zu weit in die Seile, es wird dann schlicht unkomfortabel, eben wegen dem knapp bemessenen FW.
Das Ori-FB hatte ich damals fast komplett vorgespannt, trotzdem ging das Heck fast 45mm in die Knie, da machen die restlichen 6cm auch nicht mehr viel bei schlechter Fahrbahn.
Das jetzige Technoflex hab ich auf ca. 25mm gestellt mit Fahrer, ohne Fahrer noch ein paar mm. Mich würd halt mal interessieren, warum jeder dahergelaufene Supersportler japanischer Herkunft starke Schläge auf Buckeln in der Fahrbahn besser verdaut als die olle 24er! :motzen:


Thomas
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#20

Beitrag von TitusV4 » Fr 22. Okt 2010, 12:40

Grundsätzlich sind die Zubehörbeine nicht so viel anders gefedert, als das Orginal. Kann ja auch nicht.
Die Zubehör-Gabelfedern z.B. haben offenbar mit:
- orginaler Vorspannung
-und orginalen Öl
...fast identische Eigenschaften zu den orginal Federn.
die Feder des Originalfederbeins kann doch immer nur ein Kompromiss sein. Vor allem wenn man recht leicht oder recht schwer ist, sollte das persönlich abgestimmte Zubehörfederbein schon andere Eigenschaften aufweisen.
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#21

Beitrag von TitusV4 » Fr 22. Okt 2010, 12:49

Original von Thomas
Das jetzige Technoflex hab ich auf ca. 25mm gestellt mit Fahrer, ohne Fahrer noch ein paar mm. Mich würd halt mal interessieren, warum jeder dahergelaufene Supersportler japanischer Herkunft starke Schläge auf Buckeln in der Fahrbahn besser verdaut als die olle 24er!
meines Wissens nach sollte der Negativfederweg mit Fahrer auf ungefähr 1/3 des Federweges eingestellt werden. Mit der richtigen Feder sollte da auch nichts durchschlagen.
Wenn die VFR auf Unebenheiten so stark reagiert liegts vielleicht an der Dämpfung?
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#22

Beitrag von gast » Fr 22. Okt 2010, 12:54

@thomas


Wieviel federweg hat sie denn nun insgesamt ?

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#23

Beitrag von Thomas » Fr 22. Okt 2010, 13:20

Gute Frage.......vielleicht bau ich mal die Feder raus und mess das direkt an der Schwinge. Laut Unterlagen soll die Gabel ja auch 140mm haben, kommt nur leider nicht hin (130 sinds von Anschlag zu Anschlag), also weiss ich nicht, ob ich den offiziellen 115mm trauen kann, zumal beim Tauschfederbein.
Wohlgemerkt, es geht hier um den Rest zur richtigen Zufriedenheit. Im grossen und ganzen funktioniert das Fahrwerk prima, es ist halt nur dieses harsche Gefühl bei kurzen harten Schlägen (fiese Frostaufbrüche beispielsweise), andere Fahrzeuge stecken die einfach gelassener weg (schon die RC36 ist da weitaus angenehmer). Vielleicht ist das aber auch schlicht in der Kennlinie der Federung begründet :nixweiss:
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#24

Beitrag von gast » Fr 22. Okt 2010, 13:23

beim Tauschfederbein.
...welches denn ?

Das jetzige Technoflex
...nur einfache Variante, oder voll Einstellbar?
Zuletzt geändert von gast am Fr 22. Okt 2010, 13:25, insgesamt 1-mal geändert.

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#25

Beitrag von Thomas » Fr 22. Okt 2010, 13:52

Technoflex einfach, nur mit Zugstufeneinstellung.
Aber da mir das keine Ruhe lässt, hab ich eben noch mal ganz genau nachgeschaut, was die Federwege so machen. Entweder war ich beim letzten Einstellen blind oder verwirrt oder.........

Momentan siehts so aus:

NFW nur Moped 9mm

NFW mit mir drauf 47mm!!!!! 8o

Ich war der festen Überzeugung, dass ich den mal kleiner eingestellt hatte, und zugenommen hab ich die letzten Jahre auch nicht :gruebel:

Ich geh jetzt erst mal hin und schraub den NFW mit Fahrer auf knapp 35mm, und wenn dann kein unbelasteter NFW mehr übrig ist, ist die Feder definitiv zu weich!

Auf gehts.....bis nachher!
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